Das Grte Glck
Die Strottern
Click here to join our rewards scheme and earn points on this purchase!
KURZBESCHREIBUNG
Ein Strottern-Konzert ist eine Hochschaubahn der Gefühle: Zarter Seelentrost, morbide Melancholie, drastischer Schmäh und verliebte Poesie wechseln einander unvermittelt ab. Charmante Moderationen führen zu spontanen und humorvollen Interaktionen mit dem Publikum, die größten Konzertsäle verwandeln sich in Wohnzimmer. Dieses Erlebnis ist nun auch auf CD nachzuhören: „Das größte Glück“ ist ein Live-Mitschnitt von zwei Konzertabenden Ende August 2010 im Theater am Spittelberg in Wien. Die Gewinner des AMADEUS Austrian Music Award 2009 geben dabei Einblick in den Wiener Liederfundus, der seit Jahrhunderten das Wesen dieser Stadt widerspiegelt und den Boden für die Musik der Strottern bereitet hat. Das neue Album ist eine Schatzkiste voller traditioneller Wienerlieder aus dem 19. und 20. Jahrhundert, von Klemens Lendl und David Müller im bewährten Stil liebevoll arrangiert und vorgetragen. „Es sind Lieder, die uns besonders viel bedeuten, die nach langer Suche oder durch Zufall bei uns gelandet sind, die uns durch gute Geister zugetragen wurden, die wir lieben und an denen wir uns reiben“, beschreibt es Lendl. Manche sind berühmt, manche vergessen, manche tausende Male interpretiert und aufgenommen, manche nur durch Die Strottern am Leben gehalten.
REZENSION
Bei dem Live-Mitschnitt von zwei Konzertabenden im Theater am Spittelberg im August 2010 haben sich Klemens Lendl (Gesang, Geige) und David Müller (Gitarre) ganz auf das traditionelle Wiener Liedgut des 19. und 20. Jahrhunderts konzentriert. Da werden überkommene Melodien gesungen (ob es sich um Klassiker des Genres oder eher unbekannte Stücke handelt, kann ich als Nordlicht nicht beurteilen), aber auch eine Wiener Version von Tom Waits Day After Tomorrow. Der Wiener Humor kommt nicht zu kurz, wenn man davon träumt, dass die Russen / Amis / Marsianer einmarschiern. Aber solln's nur ruhig einmarschiern, wir werden's schon demoralisiern, nämlich mit Schmäh, Sachertorte, und Sängerknaben (I maan, i tram). Mittendrin Soldatenlieder aus dem 1. Weltkrieg, und der Wiener Charakter ist dem Schwejk näher denn dem Gröfaz. Andere Rassen schreiten vorwärts, mir san an müde Völkerschaft und machen net mit (Da san mir net scharf drauf in Wien). Das ist Wienerlied pur. (Folkworld 03-2011, Manfred Wieninger) --Folkworld 03-2011, Manfred Wieninger