Woodstock 99
Various
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PRODUKTBESCHREIBUNGEN
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Soll man Epic Records einen Vorwurf daraus machen oder soll man ihnen dafür danken, dass sie diese enorme Sammlung in verschiedene Bereiche aufgeteilt haben, einen für die bunten Hippies und einen für die moshende Meute? Ging es bei Woodstock denn nicht darum, unterschiedliche Musikrichtungen in einem Fest der Liebe zusammenzubringen? Nun, wir haben hier einerseits die rote Platte, die eine gnadenlose Attacke bietet, an der sich von Metal und Punk beeinflusste Bands wie Offspring, Lit und Limp Bizkit beteiligen. Der Eröffnungs-Track ist eine riesige, dröhnende Version von Korns "Blind" und die Platte schließt mit Warnungen vor dem Feuer, das das Festival beendete: Die Red Hot Chili Peppers platzen mit Jimi Hendrix' "Fire" herein. "Bulls on Parade" von Rage Against the Machine und Buckcherrys von AC/DC beeinflusstes "Lit Up", "A Secret Place" von Megadeth und Lives abgehobene "I Alone" sind beeindruckende Momente, während Sevendust und Godsmack lediglich nach Runderneuerungen der frühen 90er Jahre klingen. Metallicas "Creeping Death" zeigt, warum diese in Bereichen erfolgreich sind, in denen andere versagen, und Bushs "Everything Zen" sollte einem eigentlich hier fehl am Platz vorkommen, aber es passt auch. Die blaue Platte hingegen serviert einen freundlicheren, sanfteren Beat, den Dave Matthews mit "Tripping Billies" eröffnet, ihm folgen die ein wenig müde wirkenden Sounds des Brian Setzer Orchestra. Es wird ein wenig forscher bei Jewels überraschend kraftvollem "Down So Long". Everclear rüttelt die Zuhörer mit ihrem für sie typischen dynamischen und mitreißenden Alternative Rock auf. Elvis Costello garantiert dafür, dass "Alison" frisch und nach ehrlichen Empfindungen klingt. G.Love & Special Sauce erinnern uns daran, wie erfrischend es war, als "Cold Beverage" zum ersten Mal serviert wurde. Chemical Brothers gelingt es, ihren elektronischen Sound bei "Block Rockin' Beat" wieder zu beleben. Roots' wiegendes "Adrenaline" hat Biss und Bostons "Guster" beweist, dass die Gerüchte über die Live Shows dieser Akustikband wahr sind. Flüchtige Auftritte von Sheryl Crow, Rusted Root und Bruce Hornsby füllen die Lücken. --Lorry Fleming