Phobia
The Kinks
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Release Date: 05/01/2015
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
50 Jahre THE KINKS- ein guter Grund, das letzte reguläre Studio Album einer der dienstältesten britischen Rockbands und Urväter des Punk und Britpop neu aufzulegen - das 93er Album PHOBIA.
Mit dabei: Ray Davies - guitar, keyboards, lead vocals; Dave Davies - lead guitar, back vocals; Jim Rodford - bass, back vocals; Bob Henrit - drums.
Produziert wie immmer von Ray Davies, mastered von Bob Ludwig, 15 der 17 Songs geschrieben von Ray, 2 vom jüngeren Bruder Dave (IT'S ALRIGHT und CLOSE TO THE WIRE).
Wichtig: das Booklet enthält alle Songtexte.
REZENSION
Die dienstälteste britische Rockband neben den Rolling Stones setzt sich noch lange nicht aufs Altenteil. Dreieinhalb Jahre nach "UK Jive" sind die Kinks mit einem neuen Album bei einer neuen Plattenfirma wieder da - und beweisen solide britisch-konservative Gesinnung. Denn "Phobia" erfüllt dieselben musikalischen Kriterien wie alle Kinks-Platten seit "Sleepwalker" von 1977: ein rockiger Grunddrive, schnörkellose Gitarren- Bausätze, zwei, drei Verschnaufpausen mit romantischen Edelballaden und nicht zuletzt die schrullige, originelle, blitzgescheite Textschreibe von Mastermind Ray Davies. Gleich im ersten Stück "Wall Of Fire" besticht die aktuelle Kinks-Besetzung mit Ray Davies, seinem Bruder Dave als Leadgitarrist, Jim Rodford am Baß und Drummer Bob Henrit durch ein so druckvolles wie harmonisches Ensemblespiel. Dieses Format hält die Band auch in den zwei vom Junior Dave Davies geschriebenen und gesungenen Titeln, "It's Alright (Dont't Think About It)" und "Close To The Wire". Ansonsten philosophiert Ray Davies in der besonders schönen Ballade "Still Searchin'" über die ewige Wanderschaft eines rastlos Umhergetriebenen. Hektisch-überdreht mußte die musikalische Umrahmung des Titelstücks "Phobia" ausfallen, in dem der Kinks-Kopf seelische Turbulenzen in frechen, satirischen Assoziationen aufspießt. Das lyrische "Only A Dream" handelt von der wundersamen Wirkung eines Lächelns, das ein weiblicher Engel im Vorübergehen schenkt. In "Babies" krabbelt Davies mit einem winzigen Erdenbürger aus dem Mutterleib. Eine verläßliche, zeitlos gute Rockmusik begleitet das Typenkabinett aus verlorenen Träumern, potentiellen Selbstmördern, zerstrittenen Eheleuten und beklauten Großstadtbewohnern auf ihren Wegen. Davies' weise Erkenntnis (aus "Over The Edge"): "Everybody is a victim of society, comedy, tragedy". ** Klang.: 07-08
© Stereoplay -- Stereoplay
Seit 30 Jahren gehören die Kinks zu den "well respected men". Kein Grund, sich wie andere reife Kollegen mit wohltemperierten Klängen das hochdotierte Gnadenbrot zu sichern. Je betagter desto unverzagter setzen Ray Davies und Co. auf Härte, auf Tempo und auf neue Facetten fürs bewährte Konzept. Da borgt sich die Gitarre im Titelsong schon mal ein Metal-Riff oder donnert in Hatred im Country-Rhythmus durch die Prärie. Still Searching ist eine weitere klassische Davies-Ballade und das herzerfrischende Motto für diese ewig junge Band.
© Audio (Audio)
1: Opening
2: Wall of Fire
3: Drift Away
4: Still Searching
5: Phobia
6: Only a Dream
7: Don't
8: Babies
9: Over the Edge
10: Surviving
11: It's Alright (Don't Think About It)
12: The Informer
13: Hatred (A Duet)
14: Somebody Stole My Car
15: Close to the Wire
16: Scattered
17: Did Ya