Double Trouble
Bad Temper Joe
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Release Date: 19/02/2016
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Trockene Klänge einer akustischen Gitarre, eine Mundharmonika und die Worte Gonna tell you 'bout a girl eröffnen das neue Album Double Trouble des Bluessängers und Songschreibers Bad Temper Joe. Und dann beginnt er zu erzählen, vom Mädchen, das den Männern eine Lehrstunde gibt (Girl from the East), seniert über Liebe und Sünde (If Tears Were Diamonds), singt über die einzige Sache, die ihn glücklich macht (I'll Be Happy When You Cry), spricht über seinen Tagesablauf (24 Hours of the Day) oder wünscht sich einfach nur Antworten (Ever Meet Again). Um all diesen Blues nicht alleine zu ertragen, gesellt sich bei sechs der zehn Songs der Mundharmonikaspieler Marcel Rahe dazu und sorgt für musikalische Unterstützung, wo es nötig ist. Double Trouble bietet akustischen Blues, Songs und Geschichten auf das Wesentliche reduziert, der Text steht im Mittelpunkt, die Musik sparsam, die Songs einfach gestrickt, so wie man es von Bad Temper Joe kennt.
REZENSION
Bielefeld rocks. Und das mit unglaublich viel Herz, Leidenschaft und einer beeindruckenden Professionalität. Drei Alben innerhalb nur eines Jahres, der Songschreiber Bad Temper Joe zieht seine musikalische Passion durch und hinterlässt dabei einen musikalisch unverbraucht frischen Eindruck. Mit Tough Ain´t Easy wechselt der Gitarrist und Sänger seinen persönlichen Stil und schlägt fast schon ungewohnte Töne an. Es ist Blues, mal härter mal ein wenig sanfter. Doch Bad Temper Joe hat im Handling seiner Gitarre die Haltung verändert und setzt nun wieder auf den klassischen Stil. Durch diese neue Dynamik haben sich letztendlich auch die Songs verändert, klingen noch bluesiger und lebendiger. Tough Ain´t Easy ist eine vertonte Lebensgeschichte. Ob nun abgeschaut, erlebt oder ausgedacht. Die Songs begeistern, die kratzige Stimme und die blueslastige akustische Gitarrenarbeit fesselt den Zuhörer. Ob nun tieftraurig, etwas schneller mit einem Schuss Aggressivität im Ausdruck, Bad Temper Joe versteht es ausgezeichnet seine ganz persönliche musikalische Vorstellung des Bluesrocks darzulegen. Der 22 jährige Songwriter, Sänger und Gitarrist benötigt definitiv nur eine Gitarre und seine Stimme. In einem Song mischen sich noch ein paar typische Mundharmonika Sounds dazu, doch das war es letztendlich auch schon. Blues, reduziert auf eine einfache Art und Weise. Mehr braucht das Album wohl auch nicht. (Testmania_de, Alessandro Rizzi)
Songs über Glauben, Sünde, Frauen und geistige Getränke: Man hört Bad Temper Joe nicht an, dass er aus Ostwestfalen, genauer: aus Bielefeld stammt. Seine Begleitungen auf Lap-Slide-Gitarre und Bluesharp ergänzen die eindrücklich knarzende Stimme des erst 22jährigen Songwriters. Ähnlich wie Hessen (siehe Lüder Krietes Rezension von Maik W. Garthe) ist auch Ostwestfalen ein interessanter Brennpunkt der deutschen Bluesentwicklung. Da gibt es den kabarettistischen Brakenbergblues von Mr. Blues und die teils melancholischen, teils humorvollen aber immer klischeefreien Stücke von Greyhound George. Und jetzt muss man auch noch Bad Temper Joe mit auf die Liste nehmen. Denn hier hört man ein wirkliches Talent: Die Slide-Gitarre nimmt Anleihen bei den Ahnen von Blind Willie Johnson bis zu Robert Johnson. Und die Texte - hier beginnt die eigentliche Überraschung des Rezensenten. Hier singt ein junger Mann mit einer Reife vom Glauben und Leiden, von der Suche nach Heimat und der Bösartigkeit der Liebe, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. (Wasser Prawda, Raimund Nitzsche)