Primavera Portena
Piazzolla Klassik Ensemble
Click here to join our rewards scheme and earn points on this purchase!
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Der Tango Argentino als Synonym für die Melancholie der europäischen Auswanderer in Buenos Aires - Ausdruck der Entwurzelung jener, die die alte Welt verlassen - und in der Neuen noch keine Heimat gefunden haben. Die aus Russland stammenden Künstler des Piazzolla-Klassik-Ensembles sind als Solisten und Mitglieder internationaler Orchester wohl in einer vergleichbaren emotionalen Situation. Die Identifikation der Künstler, mit der Melancholie, der Schwermut und Expressivität ist spürbar - führt überraschend vor Augen wie sehr die Kompositionen Piazzollas die Gefühle, die Sehnsucht der russischen Seele spiegeln. Beeindruckend ist jedoch die emotionale Auflösung des Schmerzes und der Tristesse des Tangos in einem gelungenen Crossover zu den Werken Johann Sebastian Bachs. Denn dessen hehre Harmonien brechen gleich einem Sonnenstrahl den trüben Horizont der Entwurzelung auf.
BIOGRAPHIE DER MITWIRKENDEN
Das Piazzola-Klassik-Ensemble wurde 2003 von Solisten der "Internationalen Symphoniker Deutschland" gegründet. Die Absolventen renommierter Hochschulen Russlands und Deutschlands sind Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und gefragte Künstler im In- und Ausland.
Evgenia Gelen (Violine) wurde 1974 in Tashkent geboren und absolvierte ihr Musikstudium am Moskauer Konservatorium bei Professor Eduard Gratch. Von 2000 bis 2002 setzte sie ihr Studium in Freiburg bei Professor Reiner Kussmaul fort. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Moskauer Philharmonieorchester, dem Moskauer Rundfunkorchester, der Baden-Badener Philharmonie, dem Symphonieorchester des slowakischen Rundfunks Bratislava, dem Moskauer Kammerorchester "Moskovia" und dem "Grand Symphonieorchester Moskau".
Egor Grechishnikov (Violine, Viola) wurde 1974 in Moskau geboren. 1992 begann er sein Studium am Moskauer Konservatorium bei Professor Eduard Gratch. Er konzertiert mit namhaften russischen und europäischen Orchestern im In- und Ausland. So arbeitete er mit Dirigenten wie Veronika Dudarowa, M. Ermler, W. Sinyski, W. Ponkin, M. Frontollini, G. Schalmo, A. Rudin und S. Skripka. Als Dirigent debütierte Egor Grechischnikov 1999 mit dem Kammerorchester "Musica Viva" bei den Festspielen in der französischen Stadt Luxeuil-les-Bains. Maxim Berin (Alt-Saxophon) wurde 1979 in Minsk geboren. Von 1990 bis 1997 absolvierte er das Musiklyzeum in Minsk. Von 1997 bis 2001 studierte er an der Hochschule für Musik in Detmold bei Thomas Haberkamp. Er konzertierte mit zahlreichen europäischen Orchestern wie den Fanfaren von Belarus, dem Staatlichen Symphonieorchester Belarus, dem Minsk Winds BrassSonics Orchestra, dem Minsk Symphonieorchester und dem Orchester d`Harmonie des Jeunes de L`Union Europeenne. Seit 2001 konzertiert er mit der Pianistin Margarita Lebedkina und seit 2002 mit dem "National Chamber Orchestra of the Republic of Belarus". Lev Abramov (Cello) ist Absolvent der Musikschule für begabte Kinder in Taschkent und studierte am Staatlichen Konservatorium Taschkent. Er spielte beim Staatlichen Sinfonieorchester Usbekistan und war Solocellist wie auch Quartettmitglied beim Kammerorchester Turkiston. Seit dem Jahre 2000 lebt Lev Abramov in Deutschland und konzertiert bundesweit in verschiedenen Orchesterbesetzungen. Internationale Tourneen führten ihn in die wichtigen Musikzentren Europas und u.a. nach Australien. Dmitrij Graf (Kontrabass) verfügt über langjährige Erfahrung als Mitglied des Staatlichen Sinfonieorchesters Kiew und studierte am Konservatorium in Odessa (Ukraine). Er lebt seit dem Jahr 2003 in Deutschland, wo er bundesweit in verschiedenen Orchesterbesetzungen auftritt. Er ist seit 2004 Solobassist beim Orchester "Internationale Symphoniker Deutschland".