Neuland
Pyrolator
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Release Date: 01/01/2011
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Erstes Soloalbum nach 24 Jahren: Kurt Dahlke kehrt mit Clubmusik zurück.
Pyrolator alias Kurt Dahlke meldet sich 24 Jahre nach seinem letzten Album "Traumland" (1987) als Solokünstler zurück. Und zwar mit wunderschönster elektronischer Clubmusik. Der Mann, der einst Mitglied von Gruppen wie Fehlfarben, Burkina Electric, Bombay 1 und A Certain Frank war, der das Plattenlabel und den Musikverlag Ata Tak mit aus der Taufe gehoben hat und mehr als 200 Platten produzierte, betritt mit "Neuland" selbiges. Die Liebe zur Clubmusik packte ihn schon Mitte der 90er-Jahre, der Spaß an Produzenten- und Remix-Jobs führte zu eigenen Stücken. Diese entstehen am Sequenzer, mit Software und Loops. Dahlke: "Die Musik, die durch eine Programmierung - man könnte auch Komposition sagen - entsteht, ist einfach ganz anders, als säße ich am Keyboard." "Neuland" ist das fünfte Album der "Land"-Serie, die 1979 mit "Inland" begann. Als Vorboten des Albums erschienen im Vorfeld zwei Maxi-Singles.
REZENSION
Electronica: Der fünfte Teil der "Land-Serie" der lebenden Legende aus Düsseldorf.
In Düsseldorf am Rhein klingt es bald: Neben seinen Tätigkeiten als Labelmitinhaber (Ata Tak), Gruppenmitglied (Der Plan, Fehlfarben, A Certain Frank, Bombay One, Burkina Electric), Produzent und Remixer (Antonelli, Kreidler) hat Kurt Dahlke seit 1979 unter dem Namen Pyrolator eine Solokarriere am Laufen.
Allein deren Output würde ausreichen, um ihn musikalisch unsterblich zu machen: die Alben "Inland" (1979), "Ausland" (1981), "Wunderland" (1984) und "Traumland" (1987). 24 Jahre nach dem letzten Pyrolator-Album setzt er mit "Neuland" die "Land-Serie" fort. Mit (Software-)Sequencern, die er ständig weiterentwickelt, spielt Pyrolator eine elektronische Musik, die immer ein bisschen neben jener Spur liegt, auf der sich das Hauptfeld der jeweils zeitgenössischen elektronischen Musik bewegt.
"Neuland" ist ein zeitgemäßes Elektronikalbum, das auf den Tanzboden abzieht. Pyrolator bedient sich dabei klassischer Elemente aus dem (Deep) House: Kickdrum, zischelnde Hi-Hats, Handclaps, dazu ein paar hübsche Tricks aus der DJ-Schule, herausgedrehte Höhen, der geschickt getimte Einsatz der Bassline. Was die Platte aber so besonders macht, sind die etwas anderen Beigaben, flirrende Sequencertöne, Acidgezwirbel, Soundscapes und Effekte aus dem Fundus früher elektronischer Musik aus Deutschland.
Key Tracks: "Am Ufer", "Myrtle & Knickerbocker"
4 Sterne
Autor: Albert Koch -- Musikexpress, November 2011