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Bourgeois With Guitar

Kristof Schreuf
Barcode 4047179465724
CD

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Release Date: 16/04/2010

Genre: Pop
Sub-Genre: Pop, Singer-Songwriter
Label: Buback/Indigo
Number of Discs: 1

PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Musik ist. Oft mehr, niemals weniger. Sie stößt einem zu und man gerät darüber aus dem Häuschen. Sie erwischt einen, und das tut wahnsinnig gut.

Wie mit den schönsten Überraschungen, so lässt sich auch mit Musik nicht rechnen. Immer wieder nicht. Genau das Gleiche gilt für Bourgeois With Guitar , das erste Solo-Album des Sängers KRISTOF SCHREUF.

Der war früher bei KOLOSSALE JUGEND und sang dort deutsche Texte, die manche bis heute staunen lassen. Seit einigen Jahren spielt er bei der Band BRÜLLEN. Der entfesselte SCHREUF demonstriert seinem erstaunten Publikum live, was sich unter einem Konzert neben dem Üblichen sonst noch verstehen lässt. Mit bloßen Worten.

Auf Bourgeois With Guitar ist er nun zu hören, wie er noch nie zu hören war. Ja, hier gibt es tatsächlich nicht den geringsten Anlass tiefzustapeln. Mit 12 Liedern lässt uns KRISTOF SCHREUF staunen und daraus nicht mehr herauskommen. Er hat Texte umgetopft, die er sich von einer guten Hand voll Poprocksongs und einigen Disco-Stücken geborgt hat und anschließend mit seinen eigenen Melodien umwickelt.

Nur einzelne Worte erinnern noch an das Lied, zu dem sie mal gehörten, manchmal auch gar nichts mehr. Die alten Lieder sind in den neuen ertrunken und haben sie schöner gemacht. Natürlich könnte man fragen, wieso KRISTOF SCHREUF Textruinen stehen ließ, obwohl er bei den Melodien darauf geachtet hat, dass kein Stein mehr auf dem anderen blieb. Die Antwort würde lauten, dass sich SCHREUF die Texte anderer leistet wie einen Luxus.

Das Ergebnis verblüfft Stück für Stück. Man hört eins, es klingt vertraut, aber man erkennt es nicht wieder und man freut sich. Danach will man dieses Stück noch mal hören. Und noch mal. Und immer wieder.

Bourgeois With Guitar beginnt mit My Generation , einem Song für einen zarten Protest, eine politische Demonstration.
Von dem darauffolgenden Search & Destroy geht Sehnsucht aus, die schönste Energie. Bei Highway To Hell handelt es sich um einen perfekten Pop-Song, denn der enthält immer auch Traurigkeit. Eines der Stücke, die KRISTOF SCHREUF zusammen mit dem Produzenten Tobias Levin geschrieben hat, ist das funky Titelstück. Mit dem Text zur Gegenwart: Ich bin die Zeit.
Let There Be Rock ist HipHop, wenn Led Zeppelin versucht hätten welchen zu spielen und I Feel Love sind unverschnittene Opiate zum Sonnenaufgang. A Walk In The Park : Nach der Berliner Bar 25.

Diese und alle anderen Lieder auf Bourgeois With Guitar wurden von Tobias Levin im Hamburger Electric Avenue Studio produziert. Er hat ihnen sämtlich nicht nur einen wunderschönen Klang verliehen, sondern kam nach mehrmaligem Zupf- und Käsekuchenessen mit KRISTOF SCHREUF überein, etwas mit dessen Gesang anzustellen.

Das Ergebnis ist ein raspeliger Schmelz in KRISTOF SCHREUFs Stimme. Und die bekommt damit ein Verhältnis zur Welt. Oder zumindest zur Erde, denn darin ist sie verankert. Die Lieder hängen wie Ballons an dünnen Fäden und schweben nur aus sentimentaler Verbundenheit zur Erde nicht davon. Oder weil sie der raspelige Schmelz in KRISTOF SCHREUFs Stimme verzaubert hat. Und die Stimme ist. Sie berichtet von einer Entdeckung: Diese Lieder sind neu.

MOTOR.DE
Niemand möchte das 90er Jahre Independent-Klagelied vom ewigen Dagegensein aufwärmen, am wenigsten Kristof Schreuf selbst und brilliert mit einem Album voller Coverversionen: "Bourgeois With Guitar". Lange musste die deutschsprachige Popwelt auf dieses Solodebüt warten und kaum jemand hatte Kristof Schreuf den Frontmann der einstigen Hamburger-Schulen-Pioniere Kolossale Jugend noch auf dem Sender: Zu sehr sitzen seine spitzen Beobachtungen mit eben erwähnter Band im kollektiven Gedächtnis, als dass man das Gefühl hatte, der Urvater der Hamburger Schule könne dem noch einmal eins draufsetzen. Selbst die größten Verehrer meldeten via Internet ihre Zweifel an, weil sich Schreuf an der Platte kaputt zu arbeiten schien.

Bereits vor zwei Jahren sollte sie erscheinen, die Promotion und Produktwerbung lief auf Hochtouren, doch er vertröstete alle und wer nur einen kurzen Blick abseits des Wirrwarrs riskierte, erkannte im Hintergrund Produzent Tobias Levin. Bekannt für seine ebenso aufopferungsvolle wie perfektionistische Arbeitsweise munkelte man, ob an dieser Zusammensetzung womöglich alles scheitern würde. Der oft als phlegmatisch bezeichnete Kristof Schreuf sitzt im Studioraum einem waschechten Fleißarbeiter gegenüber - eine explosive Mischung, die dann doch zu einem Ergebnis fand, das dieser Tage unter dem Titel „Bourgeois With Guitar“ das Licht der Welt erblickt.

Mit Coverversionen von AC/DC über The Who bis hin zu Neil Young, vervollständigte man dieses meisterliche Kleinod mit drei komplett neu geschriebenen Songs. Erstaunlicherweise fügt sich das Ganze wie durch Geisterhand perfekt zusammen, klingt unprätentiös und weil Schreuf ein cleverer Songwriter ist, versucht er erst gar nicht den Originalen gerecht zu werden, sondern defragmentiert die in die Jahre gekommenen Rocksongs der Kollegen nach Lust und Laune.

Damit umgeht der stets links-orientierte Songwriter der bösen Falle, als Ewiggestriger bezeichnet zu werden, weil offensive Kritik auf "Bourgeois With Guitar" wenn überhaupt nur durch die Adaption von fremden Texten ausgeübt wird. Das sozialistische Klagelied der Kolossalen Jugend wird nicht angestimmt und selbst wenn Schreuf gerne wettert, hier lässt er es bleiben – gut so, weil dieser Liederreigen keine konkrete Botschaft braucht und trotzdem das Kunststück vollbringt, auf der Höhe der Zeit zu sein. Jochen Distelmeyer, Dirk von Lowtzow, Die Goldenen Zitronen – sie alle lieben Kristof Schreuf für dessen Arbeit: Mit "Bourgeois With Guitar" haben nun Spätgeborene die Chance die Faszination zu verstehen. Denn das hier stimmt: Wer es verpasst, dem entgeht eines der aufregendsten Debütalben des Jahres.

REZENSION
Trümmermusik mit Steinbruchtexten, ganz und gar wundervoll. Trotz all des Referenz-Pingpongs, das möglicherweise im Kopf des Hörers entstehen mag, klingt das Album extrem frisch, leicht, rund, neu und ja: elegant. (SPEX (März 2010))

Kristof Schreuf ist der bessere AC/DC, die smartere Helene Hegemann, der direkt ins Herz unseres Hirns zielende Simon plus Garfunkel, der fünfte Stooge, der Riss, der durch Wände gehen will, der Who! (Tagesspiegel (April 2010))

Musik versprach einst Erlösung. Kristof Schreuf dreht es um: Er rettet die Songs, deren angebliche Unsterblichkeit nur eine Promotion-Phrase war, vor dem Vergehen. Er gibt der Musik zurück, was sie ihm, was sie uns allen einmal gegeben hat. (FAZ (April 2010))

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