With The Burt Bacharach Orchestra
Marlene Dietrich
Click here to join our rewards scheme and earn points on this purchase!
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Die Jahrhundert-Diva trifft den König des Easy Listening
Nachträglich zum 15. Todestag von Marlene Dietrich (1901-1992) erscheinen erstmalig einige ihrer besten Stücke, die die Schauspielerin und Sängerin zusammen mit dem "King of Easy Listening" aufgenommen hat.
Burt Bacharach begann seine musikalische Laufbahn 1956 als Pianist und Bandleader von Marlene Dietrich und wurde in Folge einer der weltweit erfolgreichsten Pop-Komponisten, 60 seiner Kompositionen landeten in den US-Top 40.
Neun Jahre dauerte die musikalische Beziehung zwischen der Dietrich und Bacharach. In dieser Zeit wurden natürlich auch Platten aufgenommen: in erster Linie Live-Mitschnitte, aber auch diverse Studioaufnahmen, deren Highlights hier versammelt sind.
Das Booklet enthält neben seltenen Fotos der beiden Protagonisten einen exklusiven Essay des Zeit-Redakteurs Konrad Heidkamp, einen Auszug aus der Dietrich-Biografie der Tochter Maria Riva sowie eine Anekdote über Burt Bacharach aus Marlene Dietrichs "Nachtgedanken".
AMAZON
Es sind Veröffentlichungen wie diese, die eine echte Bereicherung darstellen: Die CD Marlene Dietrich with the Burt Bacharach Orchestra liefert überraschende Einblicke in das Repertoire einer Diva, von der man doch eigentlich schon das meiste zu kennen glaubte! Ein Irrtum, wie das liebevoll gestaltete Album zeigt, eingespielt unter der Leitung Burt Bacharachs, der wie kein anderer Marlene Dietrichs Persönlichkeit als Bühnenkünstlerin prägte und damit ihr gesamtes Leben veränderte.
So wie einst Regisseur Josef von Sternberg Fixpunkt ihrer Filmkarriere war, avancierte das musikalische Allround-Talent Burt Bacharach zur wichtigsten Kraft in Marlene Dietrichs zweitem Leben, ihrer neu begonnenen Karriere als Sängerin in den USA der 50er Jahre. Später sollte sie ihn in ihren Memoiren als den wichtigsten Mann in meinem Leben bezeichnen. Doch zunächst eröffnete er ihr in seiner Funktion als Musical Director völlig neue Perspektiven. Neben der Entwicklung eines gemeinsamen Konzertrepertoires, mit dem sie international triumphale Erfolge feiern sollten, entschlackte er bisherige Arrangements von ihrer Streicherlastigkeit und verhalf damit ihrer Stimme zu einer weitaus besseren Geltung, -vom Traditional bis hin zum Swing. Ihre gemeinsame musikalische Zeit bestand neben Tourneeauftritten auch aus Plattenaufnahmen. Insgesamt 20 der bedeutendsten Studio- und Live-Aufnahmen jener Tage befinden sich jetzt erstmals auf einer CD, darunter Jazz-Standards wie Honeysuckle Rose und One For My Baby, sowie Raritäten, wie das sehnsuchtsvolle Stück Cherche la rose in welchem sich Einflüsse von Chanson, Jazz und Filmscore begegnen und dessen letzte Takte mit einer singenden Säge wie ein Zitat aus Miklos Roszas großartigem Soundtrack Spellbound anmuten. Anrührend auch I Cant Give Anything But Love, das von frenetischem Beifall eingerahmt, durch Marlene Dietrichs Anmoderation von Falling In Love Again für einen dicken Kloß im Hals sorgt: .I would like you to meet a man, whom I love and admire. He is my teacher and my critic, he is my accompanist, he is my arranger, he is my conducter and I wish I could say he is my composer. But that isnt true. He is everybodys composer. Bei aller Dankbarkeit für Bacharachs musikalische Fürsorge, die ihr einen würdevollen Rückzug von der Bühne ermöglichte, war Marlene Dietrich weitsichtig genug zu ahnen, dass ihm seine eigentliche Laufbahn erst noch bevorstand. In den kommenden Jahren sollte Bacharach sich vor allem als Komponist einen Namen machen, mit Songs, die bis heute Musiker unterschiedlichster Genres zu Cover-Versionen inspirieren, darunter Wayne Horvitz (Close To You), McCoy Tyner (What the world needs now) und Elvis Costello (Painted from Memory). Das Album Marlene Dietrich with the Burt Bacharach Orchestra würdigt die Zusammenarbeit dieses ungleichen Paars und veranschaulicht ihre Bedeutung füreinander, nicht zuletzt durch ein aufwändig gestaltetes Booklet mit seltenen Fotos und gelungenen Beiträgen von Konrad Heidkamp (ZEIT), Maria Riva (Tochter Dietrichs) und Marlene Dietrich selbst. -- Andreas Schultz