Poison (OmU
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Release Date: 01/02/2008
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
PRODUKTBESCHREIBUNG
Drei Episoden, die die Themen Liebe, Sexualität und Gewalt variieren:
"Hero"
Der siebenjährige Vatermörder Richie Bacon erschießt seinen Vater und fliegt davon. Im Stile einer TV-Dokumentation erfährt man die Details dieses Dramas.
"Horror"
ist eine Hommage an die Science-Fiction-Thriller der 50er Jahre. Ein Wissenschaftler trinkt versehentlich sein menschliches Sexualtrieb-Serum und verwandelt sich in einen Mutanten, der eine Epidemie auslöst.
"Homo"
basiert auf Jean Genets 'Tagebuch eines Diebes' und beschreibt die intensive Liebesbeziehung zwischen zwei Gefängnisinsassen, die bereits ihre Jugend in derselben Besserungsanstalt verbracht haben.
Bonusmaterial:
Kurzfilm "Dottie Gets Spanked"; Original Kinotrailer; Trailershow;
MOVIEMAN.DE
Todd Haynes ist ein ungewöhnlicher Filmemacher, der nicht nur geradlinige Geschichten erzählen, sondern den Zuschauer an Orte bringen will, die er noch nie besucht hat. Das gelingt ihm sehr schön mit "Poison", in dem drei Geschichten abwechselnd erzählt werden, wobei keine in irgendeinem Zusammenhang mit der anderen steht. Und doch hat Haynes sein Werk so exzellent geschnitten, dass drei völlig ungleiche Geschichten ein homogenes Werk ergeben, das als Ganzes wahrgenommen und genossen werden muss. Nicht nur inhaltlich interessant, sondern vor allem formal überzeugend, da "Poison" das Medium Film soweit als möglich ausreizt. Fazit: Sehenswertes filmisches Experiment
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild leidet zum einen durch das Alter, zum anderen durch das eher günstige Filmmaterial, das benutzt wurde. Während Rauschen nur leicht erkennbar ist, zeichnet sich das Bild durch deutliche Artefaktbildung aus (00:44:45) und gibt sich sehr, sehr weich (00:14:02). Die Schärfe ist durch die Bank weit unter dem Durchschnitt anzusiedeln. Der Kontrast kann in den Schwarzweißsequenzen mehr als bei den Farbmomenten überzeugen. Die Farben sind ausgewaschen, blass, kalt. Der Ton liegt nur in Englisch vor, eine Synchronisation gibt es leider nicht. Der Stereosound ist sehr zurückgenommen. Die Dialoge sind gut zu verstehen, bleiben jedoch sehr zentriert. Die Musik spielt leise auf, ein räumliches Gefühl entsteht kaum. Hintergrundrauschen ist wahrnehmbar. Neben dem Trailer gibt es Todd Haynes' Kurzfilm "Dottie gets spanked", den er 1993 inszenierte. Auch dieser Film zeigt Haynes' große Sensibilität, ohne die diese Geschichte sexuellen Erwachens sehr schnell sehr peinlich hätte werden können. --movieman.de