Hotel Lux
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Release Date: 26/04/2012
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
PRODUKTBESCHREIBUNG
Na das war dann wohl ein Hitler-Gag zu viel: Komiker und Parodist Hans Zeisig muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich träumt er von Hollywood, landet dann aber in Moskau und gerät in das berüchtigte Exilantenhotel LUX, den Zuchfluchtsort kommunistischer Funktionäre aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Als der sowjetische Geheimdienst Zeisig mit dem abtrünnigen Leibastrologen Adolf Hitlers verwechselt, gerät der unpolitische Entertainer plötzlich zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Stalins Machtapparat. Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im LUX auch seinen früheren Bühnenpartner Siggi Meyer und die niederländische Untergrundkämpferin Frida wieder die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. Für die drei Freunde beginnt ein riskantes Spiel auf Leben und Tod.
MOVIEMAN.DE
Hotel Lux ist eine nette Parodie auf die unangenehme Zeit und das Geschehen hinter den Türen des Hotels. Der Film schwankt immer wieder zwischen zum Teil grandiosen Gags (Ulbricht baut aus Zuckerwürfeln eine Mauer), ist aber dann doch wieder sehr dramatisch. Dies führt dazu, das man sich nicht so recht entspannt auf die nächsten witzigen Elemente freuen kann. So ist Hotel Lux gute und sehr solide Unterhaltung, der ein ganz klein wenig die Erwartungen an einen frischen Leander Haußmannfilm enttäuscht.
Moviemans Kommentar: Der Film hat eine weiche und Gelbtöne bevorzugende, zeitkolorit ähnliche Grundstimmung (11.37). Lampen am Schminkspiegel hinten fransen erheblich (gewollt) aus. Die weiteren Farben leuchten satt und angenehm. Vor allem Rottöne auf Uniformen und Fahnen und natürlich der roten Stern des Hotels werden sehr sauber und weitgehend ohne Säume abgebildet. Gesichter wirken etwas weichgezeichnet (12.49). Wenn die Dame bei 11.38 aus dem Bild läuft, zeigen sich ein paar Artefakte. Geringes Grieseln lässt sich nicht verhindern, stört aber auch nicht wirklich den Bildeindruck. Der Kontrastumfang ist dank guter Ausleuchtung der Sets stets hoch und gibt eigentlich keinen Grund zur Klage. Der leicht vorderlastige Filmton besitzt eine gute Dynamik, die man zunächst gar nicht erwarten würde, etwa bei 13.50, wenn die Tür laut zuknallt. Auch nutzt der Film die vordere Breite sehr effektiv aus, etwa wenn Bully nach rechts aus dem Bild läuft und man ihn von dort weiter reden hört (14.15). Insgesamt sind die Höhen eingeschränkt und lassen den Filmton etwas eng und dumpf klingen (Musik, Applaus 03.05). Stimmen klingen nah und kraftvoll aus den Lautsprechern, bleiben aber auch hier im Hochtonbereich unter den Möglichkeiten. Die hinteren Kanäle geben an geeigneten Stellen Atmo wieder (04.19). Das Extraprogramm ist opulent angerichtet. Knapp eine dreiviertel Stunde lang geht das Making-of auf die Geschichte und die Dreharbeiten ein Es folgt ein weitreres VFX-Making of, in dem einige Szenen und ihre digitale Nachbearbeitung dargestellt werden. Dann gibt es noch einige Interviews, deren Essenz jedoch bereits im Making-of zu sehen waren. Sehr lobenswert ist der Einsatz einer kostspieligen Tonspur für Blinde, was einen Bonuspunkt verdient. --movieman.de