Schultze Gets the Blues
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Release Date: 25/11/2004
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Niemand möchte wohl im anhaltinischen Teutschenthal seinen Lebensabend verbringen. Nach der Frühpensionierung macht sich deshalb Schultze auf ins ferne Texas, um für seinen Volksmusikverein auf dem Wurstfest in New Braunfels aufzuspielen. Die merkwürdige Reise führt ihn bis in die Sümpfe und Bayous von Louisiana.
Bonusmaterial:
Audiokommentar des Regisseurs; Kinotrailer; Teaser Trailer; Promotrailer;
MOVIEMAN.DE
Wenn der Film nicht ein wenig zu sehr auf die Masche "ländlich-skurril" arbeiten würde, wäre er noch sympathischer. Leider ist bei "Schultze" die Masche zu sehr als solche erkennbar. Der Regisseur ist verliebt in schräge Bilder mit großer Ruhe gezeichnet, aber man glaubt ihm die Liebe nicht, denn sie biedert sich zu sehr an ein Programm-Kinopublikum an. Für eine Stunde trägt der Film sich und er hat berührende und wunderbare Momente, aber im dritten Akt - der Amerika-Tour -wird er nervig langsam. Fazit: bedingt sehenswert
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild etwas enttäuschend, der Sound recht nett.
Bild: Die Schärfe ist leider nicht ganz dem jungen Alter des Filmes angemessen. Details verschwimmen recht schnell und die Abbildung von Sträuchern etwa gerät zu verwaschen für ein aktuelles Mastering (00.07.24). Einzelne Szenen überstrahlen etwas, was ihm Kino nicht passierte, also wirklich am Mastering liegt (00.06.00, Kristallampe). Konturenschatten umlagern scharfe Kanten (00.37.55, Hut) und so darf man etwas enttäuscht sein.
Ton: Recht stimmungsvoll ist der Sound geraten. Die Kulisse kommt zuweilen recht eindringlich in Fahrt (00.28.30, schlürfende Schritte) und zeichnet auch eine Blaskapelle recht strahlend (00.51.41). Nur ist die Kulisse nicht immer klar genug angelegt, etwas zu zurückhaltend etwa wird die Atmo im Wald gezeichnet (01.16.16).
Extras: Trailer, Teaser und Promo-Reel sind reizvoll, der Regiekommentar ist etwas langweilig, denn es wird einfach zu viel von den "tollen" Settings gesprochen. --movieman.de
VIDEOMARKT
Als Kalibergbaukumpel Schultze mit seinen beiden Freunden Jürgen und Manfred in den Vorruhestand geschickt wird, befällt sie die große Langeweile. Man frönt dem Schnaps, streitet sich beim Schach, geht Angeln und versucht, die Zeit totzuschlagen. Da darf der leidenschaftliche Ziehharmonika-Spieler Schultze nach Texas, genauer gesagt in die Partnerstadt New Braunfels reisen, um dort beim traditionellen Wurstfest aufzuspielen. Der Beginn einer spirituellen wie realen Reise, die den Rentner bis in Louisianas Sümpfe führt.
VIDEO.DE
Wunderbar unkonventionell, ruhig und getragen, entwickelt Regisseur und Autor Michael Schorr seine Mär von einem, der auszieht, um anzukommen. Über seinen Tellerrand blickt er plötzlich hinaus, der freundliche Gemütsmensch Schultze, den Minimalist Horst Krause ("Polizeiruf 110") in einer wunderbaren One-Man-Show gibt. Auf den Filmfestspielen in Venedig in der Reihe Controcorrente mit dem Regiepreis geehrt, ein einfühlsamer Trip für neugierige Arthouse-Freunde.
BLICKPUNKT: FILM KURZINFO
Ein Kumpel aus dem ostdeutschen Kalibergbau macht sich im Vorruhestand auf in den Süden der USA, zu den Wurzeln der Zydeco-Musik, die es ihm angetan hat.
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