Gullivers Reisen
Click here to join our rewards scheme and earn points on this purchase!
Release Date: 15/07/2011
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
PRODUKTBESCHREIBUNG
Von wahrer Größe kann Gulliver, kleiner Bürobote und der verliebt in die unerreichbare Redakteurin Darcy ist, nur träumen. Bis er Darcy durch Betrug überzeugt, ihn für einen Reisebericht auf die Bermudas zu schicken, wo Gulliver nach einem Sturm auf der Insel Liliput strandet. Hier sind alle und alles winzig klein und Gulliver wird zum Helden und romantischen Verkuppler für die unglücklich verlobte Prinzessin.
MOVIEMAN.DE
Die Geschichte von Lemuel Gulliver wurde schon oftmals verfilmt. Eigentlich ist die Story ein Selbstläufer. Daraus einen Rohrkrepierer zu machen, ist für sich selbst betrachtet schon eine erstaunliche Leistung, aber keine, über die man sich besonders freuen sollte. Bei GULLIVERS REISEN - DA KOMMT WAS GROSSES AUF UNS ZU passt eigentlich gar nichts. Allenfalls die Effekte mit dem riesenhaften Gulliver und den kleinen Liliputanern sind noch ansprechend umgesetzt (auch wenn es hier den einen oder anderen technischen Ausreißer gibt). Jack Black liefert eine maue Darstellung ab. Mehr als Dienst nach Vorschrift inklusive typischer Black-Grimassen und Manierismen ist hier nicht drin. Ob der Komiker selbst erkannt hat, in was für einem Film er hier steckt? Der Film hält sich nur in Grundzügen an die klassische Geschichte. Wie so oft bei den filmischen Umsetzungen wird Gullivers dritte Reise hier außen vor gelassen. Das wäre an sich nicht weiter tragisch, wenn das, was hier ist, auch nur halbwegs gut wäre. Leider schleppt sich der Film trotz seiner relativen Kürze mit einem unglaublichen Schneckentempo dahin. Nur wenige Gags zünden (hier gilt vor allem das Live-Kino mit Liliputanern in STAR WARS und TITANIC zu nennen), aber unterm Strich ist es einfach zu wenig. Die Geschichte wird sehr einfach und sehr seicht dargeboten. Es mag sein, dass das jüngere Publikum aufgrund der 3-D-Technik noch etwas Spaß aus diesem Film mitnehmen kann, aber es ist mehr als verständlich, warum die 120-Millionen-Dollar-Produktion an der US-Kinokasse untergegangen ist wie ein Stein. Fazit: Wenn man die Wahl hat, sollte man sich lieber die Verfilmung aus dem Jahr 1939 ansehen.
Moviemans Kommentar zur DVD: Gullivers inhaltliche Schwächen werden durch eine großartige Farbenvielfalt und Kontrastumfang wieder gut gemacht. Es ist eine wahre Pracht, das kleine Königreich Lilliput anzuschauen. Goldene Knöpfe an königsblauen Uniformen, weiße Strände und türkises Meer, alles sieht aus wie im Märchenbuch. Nur gelegentlich tritt ein leichtes Grieseln im Hintergrund auf. Das Gesicht der Prinzssin (34.10) wirkt ein wenig zu weich, aber dies bleibt eine seltene Ausnahme. Denn ansonsten ist die Detailkraft auch in Großaufnahmen beispielhaft. Akustisch weiß Gulliver ebenfalls zu begeistern. Der tosende Sturm und Wasserwirbel (15.10) wirft einige akustische Brecher aus dem Subwoofer ins Gehör. Die urkomische Mixtur aus "KISS", der Balkonszene aus Romeo und Julia und Roxanne klingt einfach köstlich. Insgesamt ist die Raumtiefe zwar nur durchschnittlich und eher frontlastig, aber wenn es darauf ankommt, öffnet sich der Hörraum bis weit hinter den Sitzplatz. Die englische und deutsche Dolby 5.1-Tonspur klingen gleich gut. Estras gibt es leider keine. --movieman.de