Haydn: Il ritorno di Tobia
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PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
1775 - und damit ein Vierteljahrhundert vor seinen berühmten Oratorien "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten" - hatte Joseph Haydn (1732-1809) sein erstes Oratorium "Il ritorno di Tobia" geschrieben. Bei der von ihm geleiteten Wiener Uraufführung wurde das Werk vom Publikum enthusiastisch gefeiert. Dieses, trotz seines anfänglichen Erfolges im 19. Jahrhundert in Vergessenheit geratene Meisterwerk gibt es jetzt in einer exzellenten Neuaufnahme mit einer Traumbesetzung für die Musik Haydns. Das Mozarteumorchester Salzburg unter ihrem ehemaligen Chefdirigent Ivor Bolton, dem Bachchor Salzburg und einem hochkarätig besetzten Solisten-Ensemble: Mauro Peter (Tenor), Lucy Crowe (Sopran), Anna Bonitatibus (Sopran), Bettina Ranch (Alt), und Neal Davies (Bass). "Il ritorno di Tobia"("Die Rückkehr des Tobias") war ein Auftragswerk der Wiener Tonkünstler-Societät, die prominente auswärtige Musiker, wie eben Haydn, aufnahm. Das italienische Libretto stammt von Giovanni Gastone Boccherini, dem Bruder des bekannten Komponisten Luigi Boccherini. Die Handlung erzählt von der Rückkehr des tot geglaubten Tobias sowie der Heilung seines erblindeten Vaters. Haydn und sein Librettist orientierten sich nun an der italienischen Opera seria: Arie folgt auf Arie, dazwischen wird in Rezitativen die Geschichte erzählt. Haydn überarbeitete das Werk 1784 noch einmal, trotzdem konnte er es nicht verhindern, dass "Il ritorno di Tobia" im 19.Jahrhundert von den Spielplänen verschwinden sollte. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dieses, bis in die großen Chorszenen hinein farbenreiche Meisterwerk wiederentdeckt.
REZENSION
Fünf vorzügliche, koloraturgewandte Gesangssolisten müssen zur Verfügung stehen. Letzteres ist der Fall in der vorzüglichen Neuaufnahme mit Ivor Bolton: Mit dem Tenor Mauro Peter ist die Partie des Tobias ideal besetzt. Anna Bonitatibus singt ihre Partie mit einer herrlich runden, gut fokussierten Sopranstimme. Die Altistin Bettina Ranch als Anna, Tobias Mutter, muss ebenfalls mancherlei Koloraturgebirge besteigen und tut das mit erstaunlicher Leichtigkeit. Neal Davies, mit seinem wohlklingenden Bass und Lucy Crowe vermag als Raffaelle zu begeistern, wenn sie mit ihrem leuchtenden, klaren und ausdrucksstarken Sopran singt. Ivor Bolton inspiriert das Mozarteumorchester zu lebendigem, expressivem Musizieren. --Opernglas