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the Boomers
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PRODUKTBESCHREIBUNGEN
REZENSION
"Wir sind vier alte Fürze, die von den Mätzchen des Business genug haben und einfach Musik machen wollen", beschreibt Sänger und Komponist Ian Thomas die Philosophie der kanadischen Boomers. Also spielt er mit Gitarrist Bill Dillon (Robbie Robertson, Joni Michell), Drummer Rick Gratton und Bassist Peter Cardinali (B.B. King, Oscar Peterson) handgemachten, unspektakulären Rock mit bluesig-poppigen Untertönen. Der aber hat es in sich, mit gut abgehangenen Kompositionen, beatlesken Harmonien und punktgenauen Arrangements. Da stört auch Ian Thomas' bisweilen nerviger, an Sting im Stimmbruch erinnernder Gesang nicht weiter. ** Klang.: 07-08
© Stereoplay -- Stereoplay
The Boomers sind keine gestylten Schönlinge aus der Studioretorte, "keine Poser mit toupierten Haaren - dazu haben wir einfach nicht mehr genügend davon", wie Song-Schreiber, Lead-Sänger und Gitarrist Ian Thomas augenzwinkernd konstatiert. "Wir sind vier alte Fürze, die die Mätzchen des Musikbusiness gründlich satt haben und statt dessen einfach Musik machen wollen." Wenn dies das Resultat ist, dann bitte Frust allenthalben! Die souveräne Lässigkeit eines mit allen Wassern gewaschenen Profis erspielte sich Lead-Gitarrist Bill Dillon bei Robbie Robertson, Joni Mitchell, Daniel Lanois und Peter Gabriel; Bassist Peter Cardinali zupfte für B.B. King und Oscar Peterson, Rick Gatton trommelte bei Long John Baldry. Wie sie Rise Above It zum strammen Rocksong anschwellen lassen, das bluesig getunte Dirty Love mit verzerrten Gitarrenklecksen und einer verhuschten Hammond-Orgel sprenkeln oder über den Opener The Matter With Me eine mystische Aura à la Sting ausbreiten und via Vibraphon auflockern - das ist einsame Klasse. Stilistisch kreuzen die Akteure Daniel Lanois und Poco (I'm Alright), U2 und Fleetwood Mac (When You're In Love) und bleiben stets The Boomers. Ein schlicht faszinierendes Album.
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