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Tracy Chapman

Tracy Chapman
Barcode 0075596077422
CD

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Release Date: 11/04/1988

Edition: Album
Producer: David Kershenbaum
Label: Elektra
Number of Discs: 1
Duration: 36.10 minutes

PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Certified Multi-Platinum (6 times) by the RIAA. (11/01) Diese Schallplatte ist eines der bemerkenswertesten Debütalben, die jemals veröffentlicht wurden, und es verhalf Chapman dazu, sich über Nacht in der Musikszene fest zu etablieren -- und dies aus gutem Grund. Spontaneität, Zielstrebigkeit und bedingungslose künstlerische Hingabe werden in fast jedem Song deutlich. Und wenn auch "Fast Cars" Chapmans bekanntestes Werk bleibt, gehört "Talkin' Bout a Revolution" zu jener äußerst seltenen Gattung: Ein Song, der aktuell und dennoch zeitlos ist. Jede Erkundungsreise in Chapmans Werk sollte mit dieser stellenweise geradezu verblüffenden Leistung beginnen; es ist eine bemerkenswerte Platte aus einem Guss und einer Klarheit, die Chapman erst noch mal zu übertreffen hat. --Wayne Pernu

REZENSION
Die dunkelhäutige Amerikanerin Tracy Chapman erinnert in den elf Eigen- kompositionen ihres Debütalbums verblüffend an die frühen Aufnahmen von Joan Armatrading. Für diese musikalische Nähe bürgt schon die sensible Produktion von David Kershenbaum (Joe Jackson, Graham Parker). Auch die stimmliche Verwandtschaft ist nicht zu überhören, obwohl das junge Talent noch expressiver und weniger schönsingend intoniert. Eine primär auf der akustischen Gitarre basierende Begleitung tut ein übriges. Deutlich un- terscheidet beide Frauen indes das Sujet ihrer Lieder: Während Joan Arma- trading über sich und ihre Gefühle singt, sind die Songs von Tracy Chapamn überwiegend Kommentare zur gesellschaftlichen Situation der Farbigen in den USA, speziell ihrer weiblichen Leidensgenossinnen. Dabei bedient sich die Sängerin aus Cleveland/Ohio einer schlichten, doch präzisen Sprache, in der Hoffnung und Empörung, Stolz und Zuneigung, aber auch Entsetzen in subtiler Formulierung unmißverständlich zum Ausdruck kommen. Glanzstück dieser Schreibkunst in das a cappella gesungene "Behind The Wall", in dem Tracy Chapman aus der Sicht einer dritten Person einen offenbar fatal endenden Ehezwist schildert. Nicht minder beeindruckend getextet sind "Talkin' 'Bout A Revolution", "Across The Lines" oder das Liebeslied "For My Lover". Den engagierten Versen (Übersetzungen in Deutsch, Französisch und Italienisch liegen LP und CD bei) könnte Gil Scott-Heron Pate gestanden haben. Der harmonische Wohlklang der Melodien entstammt eher der amerikanischen Folksong-Tradition, und David Kershenbaum bemühte sich erfolgreich, mit differenziertem Einsatz von Baß, Schlagzeug und sparsam eingesetzten Keyboards oder elektrischen Gitarren den Songs ihren Folkcharakter zu belassen. Ein Sonderlob gebührt dem Tontechniker Kevin Smith, der ein in Frequenzgang, Räumlichkeit und Transparenz perfekt ausbalanciertes Klangbild schuf. ** Interpret.: 8-9

© Stereoplay -- Stereoplay

Machen Sie den Hörtest und neun von zehn Leuten werden blind überzeugt sa- gen: "Das ist Joan Armatrading." Die Parallelen sind frappierend: die gleiche dunkle, gutturale Stimme, ganz tief aus dem Bauch, mit der ganzen Bandbreite emotionaler Hochs und Tiefs; schlicht erscheinende Songs, selbst geschrieben, über Liebe und Leid, Realität und Visionen, begleitet auf akustischer wie elektrischer Gitarre. Doch Joan Armatrading ist längst etabliert - und die 23jährige Schwarze aus Cleveland Ohio (noch) ein Ge- heimtip. Während ihres Anthropologie-Studiums in Boston sang sie in den Coffee-Houses und Clubs der Gegend. Für ihr Plattendebüt nahm sie David Kershenbaum - der schon Joe Jackson, Graham Parker und Joan Baez produ- zierte - unter seine Fittische. Er inszenierte die elf digital aufgenomme- nen Chapman-Songs spartansich, läßt ihre Stimme in der tristen Geschichte einer verprügelten Frau ("Behind The Wall") gar allein stehen. "Talkin' 'Bout A Revolution" kommt weder aggressiv, noch "Fast Car" mit Trubo-Dröh- nen daher; stattdessen: fast zarte Gitarrenmelodien, verhaltener Rhythmus, sparsam dosiert eine Hammondorgel, eine Steelguitar- oder elektrifizierte Violine und Sitar in der Ballade "Baby Can I Hold You". Zu Folk-Idiomen und Rock-Beats mixt Tracy Chapman Latin-Percussion von Paulinho da Costa ("Mountains O' Things") und Reggae-Puls ("She's Got Her Ticket"), wechselt vom druckvollen Uptempo-Politsong ("Why?) zum schlichten Liebeslied ("For You"). Das dürfte noch prägnanter, präsenter klingen; doch die Stimme macht das wett. Für den Titel "Newcomer des Jahres" hat Tracy Chapman be- ste Chancen.

© Audio -- Audio





Mehr

Track Listing:
1: Talkin' Bout a Revolution
2: Fast Car
3: Across the Lines
4: Behind the Wall
5: Baby Can I Hold You
6: Mountains O' Things
7: She's Got Her Ticket
8: Why?
9: For My Lover
10: If Not Now...
11: For You (Feat. Michael Watford) [Moodbangers Mix]