Moral aus Interesse: Metaethik der Vertragstheorie (Ideen & Argumente) (German Edition
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Release Date: 18/05/2007
Eine moralische Praxis kann man mit ihrer Vorteilhaftigkeit begründen, ohne Moral und Vorteil gleichzusetzen. Um diese These zu untermauern, zeigt der Autor zunächst, wie eine interessenbasierte Vertragstheorie Gründe für die Akzeptanz moralischer Normen liefert. Er widmet sich dann dem Einwand, dieser Ansatz reduziere Moral auf Eigeninteresse und habe ein falsches Bild des moralischen Überlegens. Derartige Kritik beruht, so der Autor, auf einem Missverständnis, das entsteht, wenn man Rechtfertigung und Analyse der Moral nicht streng trennt: Eine interessenbasierte Moralbegründung ist nämlich keine Theorie über die Natur moralischer Normen oder über die Bedeutung moralischer Urteile.
Wie sollte man moralische Urteile und Normen dann analysieren? Der Autor argumentiert, dass eine anti-realistische Metaethik am besten geeignet ist, um als Hintergrundtheorie der interessenbasierten Begründung Semantik und Metaphysik der Moral zu erklären. Er plädiert dafür, moralische Urteile als Ausdruck moralischer Gefühle zu analysieren.
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"[.] bietet die Untersuchung [.] originäre, lehrreiche und kontroverse Thesen, die Stoff für weitergehende Auseinandersetzungen bieten."
Till Lederle in: Zeitschrift für Philosophische Forschung 63.1/2009
REVIEW
"[.] bietet die Untersuchung [.] originäre, lehrreiche und kontroverse Thesen, die Stoff für weitergehende Auseinandersetzungen bieten."
Till Lederle in: Zeitschrift für Philosophische Forschung 63.1/2009
ABOUT THE AUTHOR
Michael von Grundherr, München.
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