THE BROTHEL
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- Label Family: Grönland

THE BROTHEL
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DESCRIPTION
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Das Platinalbum der mehrfach ausgezeichneten Osloer Ausnahmekünstlerin Susanne Sundfor, absoluter Kritikerliebling weit über ihre norwegische Heimat hinaus, erscheint nun international auf Grönland. Die 25-jährige Songwriterin und Pianistin Susanne Sundfor verschmelzt auf ihrem neuen Meisterwerk The Brothel Elemente aus Gothic, Industrial/Electronic, Klassik & keltischem Folk zu einem intensiven Dark-Pop, der verbunden mit ihrer aussergewöhnlichen Stimme und der verzauberten Klangkulisse den Hörer in seinen Bann zieht.
Die Presse zeigt sich begeistert; so schreibt die FAZ „Wer Susanne Sundfør einmal solo am Flügel erlebt hat, kennt ihr Talent und die Strahlkraft der glockenhellen, zuweilen in stratosphärische Höhen abhebenden Stimme.“ „Leidenschaftlich wirft sich Susanne Sundfør in melodramatische Melodien, die keine Scheu vor Pathos zeigen.“ Und die SÜDDEUTSCHE nicht minder begeistert: "Damit vergewissert sie die Echtheit ihrer konzertanten Darbietung, die so überirdisch wie ein Klang gewordener Sonnenstrahl ins abgedunkelte Ampere scheint. Wie Kate Bush einst begegnet Sundfør solcher Esoterik mit schwarzem Humor und bittet als 'schwarze Witwe' den Geliebten zu bleiben. Auf den Punkt bring es der Rolling Stone: "The Brothel´ ist das neue klangliche Wunderwerk aus Skandinavien: ein Wetterleuchten, das Feen und Fabelwesen genauso für einen Moment aus der Dunkelheit ins Licht rückt wie die musikalische Grandezza von Kate Bush und Joni Mitchell.“
MOTOR.DE
Als akustisch kosmopolitisches Schauermärchen lockend, verführt The Brothel" von Susanne Sundfør zu Huren und Heiligen, der Liebe und dem Tod. Die Thematik "Geschlechtlichkeit" und alles mit ihr Einhergehende, scheint sie irgendwie gepackt zu haben. Allein der Albumtitel "The Brothel" lässt schon aufhorchen. Wenn man sich ein wenig mit den Texten der Stücke auseinandersetzt, wird einigermaßen schnell klar, dass die Dame hier einige ausgefeilte und nicht einer gewissen lyrischen Qualität entbehrende Geschichten mit den oftmals aufblitzenden Sujets der Dualität Hure/Heilige und des Zusammenspiels Eros-Thanatos, also Liebe und Tod, zu erzählen weiß. Untermalt werden diese von einer experimentellen Sound-Mischung aus orchestralem Pop, elektronischen Beats sowie allerlei Sample-Beiwerk. Die Künstlerin hat sich auch nicht gescheut einmal choral-haftere Klänge in den balladesken Grundton der Platte einzubringen. Das ist nun nicht unbedingt eine Neuerfindung der Songwriterin, bedenkt man andere Größen des Feldes wie Björk, CocoRosie, Tori Amos, Fiona Apple und nicht zuletzt Kate Bush, funktioniert hier allerdings sehr gut. Es wird in den meisten Tracks eine ziemlich düstere Stimmung erzeugt, dabei ausreichend verquer tönend, um jede Mainstream-Pop-Befürchtung, die man ob ihrer Erfolge hegen könnte, nachhaltig aus dem Weg zu räumen. Opener ist ebenfalls Titelgeber, beginnt mit dräuender Synthie-Fläche, die in warmes E-Piano und Streicher übergeht – hier wird mit Sundførs zu schweben scheinender Stimme vorgetragen: "We are ruins within ruins / On every corner a gladiator is begging for another century / When no one cut your tongue / to know nothing and to know it all / To be both the animal and god." Wenn das Album auch nicht wirklich als homogen bezeichnet werden kann so doch definitiv als kohärent und daher gestaltet sich der Übergang zum elektronischen und – wäre es nicht so schräg – fast tanzbaren "Lilith" tatsächlich weniger holprig, als das eigentlich der Fall sein müsste. Die Atmosphäre des Songs wandelt sich auch im letzten Drittel noch einmal, wird besinnlicher, die elektronischen Elemente fahren langsam etwas zurück und eine Akustik-Gitarre betört mit zartem Spiel. "Black Widow" ist hingegen die seidene Verführung: Mit mehrstimmigen Sirenen-Gesang und wohlig schläfrig-machend plätscherndem Klavierspiel lockt die Spinne in ihr Netz. Dass Fräulein Sundfør auch gern mit klassischen, religiösen und sowohl mystischen als auch mythischen Anspielungen und Verweisen arbeitet, wird das ein oder andere Mal ersichtlich, wie im umwerfend schönen und traurigen "Knight Of Noir", der Ode eines Verzweifelten an Selena, die Mondgöttin: "I gave her my soul and my heart / And now I am a slave / Sweet Selena / I'm your knight of noir". Dies dann auch in dem bezaubernd an orientalische Klänge angelehntem "Turkish Delight". Das am Ende von "The Brothel" stehende "Father Father" entlässt den Hörer schließlich in fast schon sakraler Stimmung aus der Platte. Susanne Sundfør bemerkte, dass sie zunächst eine "sehr elektronische Platte" hatte machen wollen und sie der Produzent Lars Hornveth, der sich unter anderem bereits um Jaga Jazzist verdient gemacht hat, sie dazu bewogen hätte, auch Streicher, Bassklarinette und Vibraphon zu inkorporieren; das überaus vielschichtige Resultat kann sich mehrfach genussvoll hören lassen. Und wer kennt ihn nicht, diesen süßen Schmerz, den die junge Dame hier so liebreizend besingt.
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