A Weekend in the City
A Weekend in the City
CD
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Sign in or Sign up!- Release Date: 05/02/2007
- Barcode: 5055036261203
- Duration: 51.10 minutes
- Edition: Album
- Genre: Rock
- Label Family: Wichita
- Subgenre: Indie & Alternative

A Weekend in the City
Album
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DESCRIPTION
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
"Gut," dachte Kele Okereke, "wieder zu Hause zu sein." Fast zwei Jahre waren Bloc Party fort gewesen, auf Tour. Eine lange Zeit, in der man weit gekommen war. Eine tolle Zeit: Eine Million Menschen hatten ihr Debütalbum 'Silent Alarm' gekauft. Der britische NME kürte es zum Album des Jahres 2005, erstaunliche 69 Wochen hielt sich die Platte dort in der Hitparade. Und es war nicht nur das Heimatland des Londoner Quartetts, das ihrem zuckenden Agit-Pop verfallen war. Bloc Party - Kele Okereke, Russell Lissack, Gordon Moakes, Matt Tong - sammelten in Japan und Kontinentaleuropa das gleiche Kritikerlob. Wer, der solche Erfolge feiert, könnte unzufrieden sein? Dennoch, Okereke hatte genug. Zurück in East London hatte er erstmal kräftig auf den Putz gehauen. Wie sonst auch fertig werden mit all den Veränderungen? Den Veränderungen nicht nur in seinem Leben, sondern auch den Veränderungen, die der 25jährige um sich sah. Auf den Strassen, die er so viele Monate nicht mehr entlang gelaufen war. Und doch, und doch . als Anfang 2006 die Zeit kam, in der die Tournee abgeschlossen war und die Arbeit am neuen Album beginnen sollte, wurde der Frontmann von Bloc Party nicht erdrückt, sondern inspiriert von dem Emotionsbeben, das er in sich und um sich wahrnahm. Dieser Wirbel aus Ekstase, Leid, Freiheit, Chaos, Spannungen, Kokain, Spinnern, Rassismus und Ausschweifungen in den Clubs, Pubs und auf den Strassen seiner Heimat Bethnal Green! Kele griff sich all das Positive, all das Negative, all die Energie. Fing es ein, nahm es als Material für seine neuen Songs.
Das Ergebnis:'A Weekend In The City', ein Album, ein elektrisches, und entwaffnend direktes Abbild von Großbritannien im neuen Jahrtausend. Okerekes mutige, ehrliche Texte werden dabei in Szene gesetzt mit einer Musik, die herausfordert, die ausprobiert, neue Wege geht, und doch knallt - ein Fest für die Ohren! Gitarrenrock, aber nicht, wie wir ihn kennen. Bloc Party, aber nicht, wie wir sie kennen.
In Zusammenarbeit mit Produzent Jacknife Lee (U2, Snow Patrol) haben Bloc Party ein Album geschaffen, das wie durch Reibung aufgeladen knistert. Voller umwerfender Gitarrenriffs, voller abgehackter Rhythmen, Disco-Techno und getoppt mit einem Gesang, der sich voll Selbstsicherheit weit herauswagt. So habt ihr Kele noch nie singen, klingen und tönen hören, Macht nichts. Er auch nicht.
Vieles deutet drauf hin, dass das erste Jahrzehnt im neuen Millennium unabhängig vom Genre keine Superstars und Erneuerer hervorbringen wird. Es soll gar nicht die Rede sein von den Beatles, Pink Floyd, Jimi Hendrix. Oder den Stones, die gefühlte 200 Jahre existieren. Nicht mal von Madonna, Nirvana, Cure oder R.E.M. Neue Sonic Youth, Joy Division oder Velvet Underground wären schon ein Erlösung. Am meisten ist dies Bloc Party zuzutrauen, denn mit A Weekend In The City beweist das Quartett aus London, dass sie an der breit aufgestellten Indiefront musikalisch und inhaltlich vorne liegen. Nach dem weitgehend missratenen wie unnötigen Remix-Album Silent Alarm Remixed gelingt der Band um Sänger Kele Okereke ein bemerkenswerter Nachfolger des hochgelobten, mittlerweile mehr als eine Million mal verkauften Debüts Silent Alarm.
Seit dessen Erscheinen Anfang 2005 befanden sich Bloc Party mehr auf Konzerttourneen denn zuhause, und aufmerksames Reisen jenseits unsäglicher All-Inclusiv-Ghettos bildet bekanntlich nicht nur, es justiert auch die Sicht auf die Dinge in der Heimat, sensibilisiert einen für kleinste Veränderungen. Mit wachen Augen nahm Okereke, Sohn nigerianischer Eltern, die offensichtlichen wie versteckten Geschichten seiner Umgebung auf und transformierte sie in seine Songtexte. Die siedelt er dort an, wo seiner Meinung nach der Großteil des Lebens abspielt: am Wochenende. Die Bilder, die der farbige Frontmann mit verbessertem Gesang zeichnet, sind zwangsläufig nicht nur bunt sondern auch trist. Parallel dazu verändert sich auch die Stimmung von A Weekend In The City, das so wunderbar angenehm gar nicht versucht, Silent Alarm zu kopieren. Nach der furiosen Eröffnung mit Song For Clay (Disappear Here) und dem kaum minder voranpreschenden Hunting For Witches kippt die Stimmung Track für Track ins Sentimentale und Düstere. Erst Euphorie am Freitagabend, dann der Kater am Sonntag. Zwischen ihre Indie-Rock-Hymen placieren Bloc Party immer wieder elektronische Gimmicks, bis zu U2 reichende 80er-Zitate, wuchtige Drums, gebrochene Rhythmen, die ein vielschichtiges Meisterwerk ergeben. --Sven Niechziol
REZENSION
"Da rollen Tränen, und man weiß, dass man eben nicht das zweite Album irgendeiner weiteren Trendband hört, sondern eine Platte, die im Indierock neue Maßstäbe setzt und mit Sicherheit zu den wichtigsten dieses Jahrzehnts zählt." --U-Mag 02/07
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