CPE Bach: Flute Concertos
Carl Philipp Emanuel Bach
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Release Date: 04/11/2016
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
Revolution unter der Puderperücke: Emmanuel Pahud spielt Flötenkonzerte von C.P.E. Bach
„Er ist der Vater, wir die Buben", sagte Mozart. „Ich habe ihm viel zu verdanken“, so Haydn. Gemeint ist der Bach-Sohn Carl Philipp Emanuel: ein enfant terrible der Musikgeschichte, nach außen braver Cembalist am Preußischen Hof, in seiner Musik ein Heißsporn mit grenzenloser Fantasie. Emmanuel Pahud widmet sich nun CPE Bachs mitreißenden Flötenkonzerten und knüpft damit an seinen Albumerfolg Flötenkönig an, in dem er schon einmal den Potsdamer Hof musikalisch lebendig werden ließ. Wieder mit dabei: die Kammerakademie Potsdam unter Trevor Pinnock – mit Pahud ein echtes Barock-Dreamteam.
Bach schrieb seine Konzerte zwar für den flötespielenden Preußenkönig Friedrich, doch nahm er auf die amateurhaften Fähigkeiten der Majestät kaum Rücksicht. Es ist diese Rasanz, dieser ungestüme Ausdruck, worin Pahud ein Spiegelbild der Zeit entdeckt: „Alles ist im Umbruch, wahrscheinlich war Bach klar, dass am Horizont bereits die Sehnsucht nach einem republikanischen Deutschland stand.“ Gerade das Spannungsfeld zwischen Barock und Klassik hat Pahud schon immer interessiert – nicht nur beim Flötenkönig-Projekt, sondern auch mit seiner Interpretation von französischen Werken der Revolutions-Ära. Dass Carl Philipp Emanuel nichts mehr mit den sanften Tönen für die Welt der Puderperücken zu tun hat, spürt man auch in jeder Note der Kammerakademie. „Pinnock ist sich nicht zu schade“, so Pahud, „die Hände in den Dreck zu graben und die Musik wirklich spürbar werden zu lassen" – eine Musik, die mit ihrer Sinnlichkeit und Expressivität einen ganzen Kosmos sprengt.
Flötenkonzert a-Moll Wq 166
Flötenkonzert G-Dur Wq 169
Flötenkonzert d-Moll Wq 22
Emmanuel Pahud, Flöte
Kammerakademie Potsdam, Trevor Pinnock
„Pahud und die Kammerakademie erweisen sich auch bei dieser Aufnahme als so kompetente wie engagierte Sachwalter für Carl Philipp Emanuel Bach, der den empfindsamen Stil in die Musikgeschichte einbrachte.“ - Potsdamer neueste Nachrichten
"Das G-Dur-Konzert schließlich ist das technisch anspruchsvollste Werk auf dem neuen Bach-Album, das treibt sogar einem so versierten Flötisten wie Emmanuel Pahud die Schweißperlen auf die Stirn. Bei ihm klingen diese Stellen leicht und unbeschwert. Die Kammerakademie Potsdam erweist sich dabei als passender Begleiter, der zurückhaltend, aber trotzdem präsent, Pahuds Virtuosität unterstreicht." - RBB CD der Woche
"Nicht nur die spieltechnische Qualität ist makellos, unter der Leitung des am Cembalo stets präsenten, aber nie in den Vordergrund drängenden Trevor Pinnock geliengt es zudem, das Wesen der Musik des Bachsohnes zwischen Empfindsamkeit, Sturm und Drang und früher Klassik perfekt einzufangen." - Applaus
„Emanuel Pahud – ein Star auf der Flöte - dann Trevor Pinnock als eine der Koryphäen in der Alten-Musik-Szene und noch die Kammerakademie Potsdam. da kann doch nicht schiefgehen! Tut es auch nicht. Eine Top-Besetzung mit Top-Musik von Carl Philipp Emanuel Bach.“ hr2
„Schwungvoll und expressiv wie die Ideen der Aufklärung, intim und zart wie die beginnende Empfindsamkeit und der galante Stil.“ - Journal Frankfurt
„Mit unverbrauchtem Elan, ansteckendem Furioso sowie magischer Empfindsamkeit.“ - Rondo
1: I. Allegro Assai
2: II. Andante
3: III. Allegro Assai
4: I. Allegro Di Molto
5: II. Largo
6: III. Presto
7: I. Allegro
8: II. Un Poco Andante
9: III. Allegro Di Molto