Let It Come Down
Let It Come Down
CD
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Sign in or Sign up!- Release Date: 17/09/2001
- Barcode: 0743218822421
- Duration: 63 minutes
- Edition: Album
- Genre: Rock
- Label Family: Sony Music
- Subgenre: Indie & Alternative

Let It Come Down
Album
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DESCRIPTION
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
1 x CD Album
UK & Europe 2001
1 - On Fire (4:01)
2 - Do It All Over Again (3:48)
3 - Don't Just Do Something (6:53)
4 - Out Of Sight (6:11)
5 - The Twelve Steps (4:43)
6 - The Straight And The Narrow (5:11)
7 - I Didn't Mean To Hurt You (5:13)
8 - Stop Your Crying (5:16)
9 - Anything More (5:35)
10 - Won't Get To Heaven (The State I'm In) (10:33)
11 - Lord Can You Hear Me (5:37)
Let It All Come Down ist nicht so sehr ein Neubeginn, sondern folgt ganz eindeutig auf der Erfolgsspur des 1997 erschienenen, großartigen Ladies and Gentlemen We Are Floating in Space. Wir erleben, wie Pierce den Indie-Ballast abwirft -- seine Band, die die mittelmäßigen Lupine Howl gegründet haben -- und wie er die Orchesterausstattung der CD Live at The Royal Albert Hall mit einem aus hundert Sängern bestehenden Chor aufpoliert und eine Sammlung von edlen und schönen Gospelsongs hinzufügt. Die Versuchung liegt nahe, jedes neue Spiritualized-Album als den neuesten Beitrag zu "The Continuing Narcotic Adventures of Jason Pierce" anzusehen.
Aber wie immer schweigt der Mann, der Spiritualized ist, sich über seine Themen aus, die in seinem Werk dominieren -- Liebeskummer, Erlösung, die Existenz eines gnädigen Gottes und die Bedeutung eines gut bestückten Medizinschranks. Er hat es aber immer noch nicht geschafft, seine Truppe clean zu halten: "The Straight And Narrow" ist eine elegische Hymne an die Sucht, und Pierce singt "The trouble with the straight and the narrow is that it's so thin / I keep sliding off to the side" ("Das Problem mit dem schmalen Pfad der Tugend ist, dass dieser so eng ist / Ich rutsche ständig in die Gosse"). Die auf Hochtouren laufenden schrillen Töne der Harmonica bei "Twelve Steps" beweisen jedoch, dass er immer noch seinen Spaß hat: "The only time I'm drink and drug free / Is when I don't have to pay for what I need" ("Ich bin nur frei von Drogen und Alkohol, wenn ich nicht für meine Bedürfnisse zur Kasse gebeten werde") schnarrt und schnorrt Pierce, strahlt und taumelt dabei auf dem Höhepunkt seiner chemisch angetriebenen Achterbahn. Verpassen sie um Himmels willen nicht diesen Trip! --Louis Pattison
REZENSION
Ladies and Gentlemen, Spiritualized sind endlich zurück. Vier Jahre sind seit dem letzten Studioalbum vergangen und: das Warten hat sich gelohnt. Und dass gewartet wurde, bezeugen fraglos die ersten Reaktionen auf diesen Tonträger. Nach einer - vorsichtig gesagt - Rundumerneuerung der Bandstruktur hat Frontmann Jason Pierce sowohl Komposition als auch Produktion selbst übernommen und so ein sehr persönliches, offenes und emotionales Album jenseits aller Schubladen geschaffen. Ausgehend von den monoton-eingängigen Dronerockwurzeln der Spacemen 3 und als Zwischenstation dem orchestralen Psychedelicpop von "Pure Phase", ist "Let It Come Down" der bisherige Höhepunkt seiner musikalischen Evolution. Zwar stützt sich das Spiritualized'sche Weltbild immer noch auf die drei Eckpfeiler (kein) Gott, (keine) Liebe und (kein) Heroin, doch ist die soundtechnische Umsetzung jetzt ins Gegenteil verkehrt worden: Der einstige Gitarre-Bass-Schlagzeug-Minimalismus wich einem einzigartigen, wuchtig-zerbrechlichen Bombastsound. Wo früher die Streicher des Balanescu Quartetts oder ein Gospelchor für die erhabenen Momente ausgereicht haben, spielt jetzt ein 96köpfiges Orchester teilweise fast kitschige Majestätik auf. Der späte Elvis Presley meets "The Han Solo Theme" meets auch noch Country. Auf das sonst essentielle Stilmittel Krach hat Pierce diesmal fast völlig verzichtet. Im Opener "On Fire" und dem ähnlich gearteten Track "The Twelve Steps" wird zwar noch gerockt, aber sonst sind die Songs trotz der überwältigenden Orchestrierung sehr besinnlich und ruhig geraten. Und mit "Do It All Over Again", das Pierce zusammen mit Mimi Parker von Low singt, hat sich dann auch noch ein astreiner Popsong auf die Platte geschlichen. Nach elf Tracks und über 60 Minuten schließt ein Cover von Spacemen 3s "Lord Can You Hear Me" den Kreis. Wenn die runtergefallene Kinnlade dann wieder an ihrem Platz ist: den nächsten Umlauf starten. Do it all over again.
Jan Plogmann / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO
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TRACK LISTING
2: Do It All Over Again
3: Don't Just Do Something
4: Out of Sight
5: The Twelve Steps
6: The Straight And The Narrow
7: I Didn't Mean to Hurt You
8: Stop Your Crying
9: Anything More
10: Won't Get To Heaven (The State I'm In)
11: Lord Can You Hear Me
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