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The Water Is Wide

Charles Lloyd
Barcode 0731454904322
CD

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Release Date: 19/12/2008

Edition: Album
Genre: General
Number of Discs: 1
Duration: 68.20 minutes

PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Charles Lloyd: Das Wasser ist breit

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Der Saxofonist Charles Lloyd tauchte Mitte der 50er Jahre mit einem roten Porsche in Kalifornien auf. In den 60er Jahren wurde er der Pop-Star des Jazz, der junge Keith Jarrett war sein Pianist, er machte den jungen Michel Petrucciani auf den großen Bühnen des Jazz bekannt, mit der Parole "I want to call my brothers and sisters home" trat er Anfang der 90er Jahre sein Come-back an.

Bei dieser CD ist nun Brad Mehldau der Pianist. Lloyds Spiel erinnert an die Schönheit, die in der Musik ist, mit der er aufwuchs. Lester Young, Billie Holiday, Charlie Parker, John Coltrane und Duke Ellington -- das waren seine Helden und Heiligen. Ellingtons "Heaven" und "Black Butterfly", sowie Strayhorns "Lotus Blossom" sind drei bezaubernde Klassiker, die Llyod hier reinterpretiert. Lloyd, der Charismatiker, wähnt sich indianischer, afroamerikanischer und mongolischer Herkunft. Die Frage sei für ihn, wie die Menschen zur Wahrheit finden, zum Universum, zur Soul. Das meine er mit Home.

Lloyd lebt ein erklärt "einfaches" Leben im irdisch teuren Paradies an der kalifornischen Küste, dort wo Henry Miller einst residierte. In Big Sur pflanzt er Obst und Gemüse an, geht spazieren oder im Ozean schwimmen. Jede neue Platte von Charles Lloyd ist ein Hoffnungsträger in der zäh gewordenen Geschichte des großen Jazz. Dank Lloyd erscheint sie auf einmal unendlich weit und offen, seine Musik entwirft Stimmungen, in denen der Horizont, wie in einem Kinderbuch zum Ausmalen bereit, im Fluss einer wunderschönen Melodie schimmert. Klar wie die Stimme in der Nacht. Leise, warm und tief. Manchmal ist seine Musik ganz nah an diesen Dingen, ganz tief in seiner Tradition. --Christian Broecking





REZENSION
Wie er schwelgt und schmeichelt, tiriliert und jubiliert! Charles Lloyd leistet sich den Luxus eleganter Sentimentalität. Und sie steht ihm gut. Denn sie ist nicht Selbstzweck, sondern das Resultat eines bewegten Künstlerlebens, das von den Grenzen der Expressivität gekostet hat. "The Water Is Wide" genießt den Ton, die Stimmung, die Besonderheit des klingenden Moments. Das im vergangenen Dezember in einem Studio in Los Angeles entstandene Quintett-Album zehrt zum einen von der lebenslangen Freundschaft des Saxofonisten mit dem Drummer Billy Higgins; zum anderen von der Initialzündung des künstlerischen Kontakts mit dem Gitarristen John Abercrombie, der seit "Voice In The Night" zum Konspiranten-Kreis gehört; vor allem aber von der Seelenverwandtschaft mit dem Pianisten Brad Mehldau, dessen herausfordernde Intuition Lloyd beflügelt. Ob Klassiker von Carmichael bis Strayhorn oder eigene Kreationen: Das Album versprüht den Charme wohl portionierter Intimität und sanfter Wahrhaftigkeit. Es ist auf wundersame Weise perfekt, zeitlos, makellos. Ein Glücksgriff.

© Jazz thing - Ralf Dombrowski -- Jazz thing (11/00)



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