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Nanga Parbat

Reinhard Mey
Barcode 0724357896627
CD

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Release Date: 30/04/2004

Genre: World Music
Sub-Genre: Musik aus Deutschland, Liedermacher, Musik-CDs & Vinyl
Label: Odeon (Universal Music)
Number of Discs: 1

PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Dreiundzwanzig Jahre nach seinem letzten französischen Album läßt REINHARD MEY sein gallisches alter Ego FRÉDÉRIK wieder zu Wort kommen. Der hatte sich 1982 nach der Geburt seines zweiten Sohnes offiziell mit "Frédérik Mey, Vol. 6" von seinem französischen Publikum verabschiedet, um für die nächsten zwei Jahrzehnte ganz für seine Kinder da sein zu können und sich auf seine Karriere in Deutschland zu konzentrieren. Zu diesem Zeitpunkt konnte er auf eine einzigartige 15-jährige Doppelkarriere dies- und jenseits des Rheins zurückblicken. Nun sind die Kinder aber aus dem Haus und MEY hat sich seiner Zweisprachigkeit und seines Versprechens erinnert, "später mal wieder" französisch zu schreiben und zu singen und nach 23 Jahren seinem französischen Werk die Nummer 7 hinzugefügt. "Frédérik Mey Vol. 7" heißt das Album konsequenterweise. Dreizehn seiner deutschen Lieder aus den Jahren 1990 bis 2004 hat er sich vorgenommen, dreizehn, die ihm schon im Original am französischsten erscheinen. Aber es sind keine Übersetzungen, keine Nachdichtungen, es wurden neue Lieder. Manfred Leuchter, der die Lieder arrangiert und produziert hat, bekam noch einmal die Chance, neu zu arrangieren und mit den Werkzeugen und technischen Mitteln nach heutigem Stand der Kunst, neu zu mischen.

Neben den dreizehn französischen Chansons enthält das Album auch als Epilog ein vierzehntes, mit Bedacht in deutscher Sprache gesungen, in dem er erzählt, wie es zu dieser deutsch-französischen Lebensgeschichte kam, ein Lied, das den Germanisten in Frankreich Unterrichtsstoff und dem Album den Untertitel gibt: "Douce France".



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In unseren Breitengraden ist und bleibt er der "zugkräftigste Chansonnier" (Stuttgarter Zeitung). Diesem Image wird Reinhard Mey mit Nanga Parbat erneut vollauf gerecht. Numero 23 in der laufenden Albumzählung präsentiert den gebürtigen Berliner einmal mehr als aufmerksamen Chronisten unserer Zeit, der wie kein anderer Musiker deutscher Zunge das Geschehen um ihn herum zu deuten versteht. Mit einem unbestechlichen Blick beobachtet er die Welt im Großen wie im Kleinen und nimmt dazu mit einer kompromisslosen Aufrichtigkeit Stellung.

Der Liedermacher von der Spree verbiegt sich nach wie vor nicht. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er im ironischen Album-Opener "Alles O.K. in Guantánamo Bay" zum Karibikbeat mit den Menschenrechtsverletzungen und der Arroganz der Weltmacht USA abrechnet. Er beklagt als Tierschützer im Titel "Hundgebet" das bedauernswerte Stadtdasein unserer Vierbeiner, und er hält im Antikriegslied "Die Waffen nieder" zum wiederholten Male ein Plädoyer für den Frieden, das unter die Haut geht.

Doch nicht nur das Zeitgeschehen im Weltmaßstab liegt dem Poeten mit der Nickelbrille am Herzen, für seine Erfahrungen im Privaten findet er ebenso treffende Worte. Im autobiografischen "Douce France" zum Beispiel erinnert sich der frankophile Künstler an seine jugendlichen Reiseeindrücke von der Grande Nation. Das ebenfalls sehr persönliche "Sven" erzählt von der Comic-Leidenschaft, die Reinhard Mey seit der Kindheit nicht losgelassen hat. Und "Ich glaube nicht" schließlich ist eine offenherzige Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhältnis zur Religion.

Egal, worüber der bei Erscheinen des Album 61 Jahre alte Liedermacher auch singt: Er ist immer noch ganz er selbst, verspürt nicht die geringste Lust zur Camouflage. Gerade dieser Ehrlichkeit verdankt er zu Recht seine seit mehreren Jahrzehnten ungebrochen anhaltende Popularität. --Harald Kepler







DAS LABEL ÜBER DIE CD
Der Titel einer Ballade, die Reinhold Messners Kampf um den schwersten Gipfel der Welt, den Nanga Parbat (in der Übersetzung ´Der Nackte Berg´), schildert, wird dem 23. Studioalbum den Namen geben. REINHARD MEY hat seine Ballade mit dem Einverständnis des legendären Bergsteigers geschrieben und sie ihm und dem Andenken seines Bruders gewidmet. Liebe, Freundschaft, Kameradschaft, Mut, Aufopferung, Triumph und Scheitern, Trost und Menschlichkeit sind die Elemente dieser musikalischen Erzählung, die sich wie Leitmotive auch durch die 12 anderen neuen Lieder dieses Albums ziehen. Ebenso beim Opener des Albums, ´Alles ok in Guantánamo Bay´.

REINHARD MEY hat noch nie heikle Themen gescheut. Während sich das Gros deutschsprachiger Songautoren mit Floskeln und Platitüden begnügt, hat sich der Berliner Liedermacher präzise Beobachtungsgabe, verbalen Biss und vor allem Zivilcourage bewahrt - Charakterstärken, mit denen er immer wieder aufs Neue beeindruckt. Alles o.k. in Guantánamo Bay gehört gleichwohl zu den schärfsten Songs seines gesamten Schaffens, das immerhin schon mehr als vier Jahrzehnte umfasst. Unerbittlich geht REINHARD MEY hier mit der Selbstherrlichkeit der amerikanischen Regierung ins Gericht, die im kubanischen Guantánamo ein Internierungslager eingerichtet hat, in dem die dort unter Terrorismusverdacht festgesetzten Menschen jeglicher Rechte beraubt sind und unter menschenunwürdigen Bedingungen gefangen gehalten werden. Ein offener Verstoß gegen die Genfer Konvention. Die Leichtigkeit karibischer Klänge, mit denen Mey dieses Lied untermalt, nimmt ihm nichts von seiner politischen Brisanz.



BIOGRAPHIE DER MITWIRKENDEN
Dreiundzwanzig Jahre nach seinem letzten französischen Album läßt REINHARD MEY sein gallisches alter Ego FRÉDÉRIK wieder zu Wort kommen. Der hatte sich 1982 nach der Geburt seines zweiten Sohnes offiziell mit "Frédérik Mey, Vol. 6" von seinem französischen Publikum verabschiedet, um für die nächsten zwei Jahrzehnte ganz für seine Kinder da sein zu können und sich auf seine Karriere in Deutschland zu konzentrieren. Zu diesem Zeitpunkt konnte er auf eine einzigartige 15-jährige Doppelkarriere dies- und jenseits des Rheins zurückblicken. Nun sind die Kinder aber aus dem Haus und MEY hat sich seiner Zweisprachigkeit und seines Versprechens erinnert, "später mal wieder" französisch zu schreiben und zu singen und nach 23 Jahren seinem französischen Werk die Nummer 7 hinzugefügt. "Frédérik Mey Vol. 7" heißt das Album konsequenterweise. Dreizehn seiner deutschen Lieder aus den Jahren 1990 bis 2004 hat er sich vorgenommen, dreizehn, die ihm schon im Original am französischsten erscheinen. Aber es sind keine Übersetzungen, keine Nachdichtungen, es wurden neue Lieder. Manfred Leuchter, der die Lieder arrangiert und produziert hat, bekam noch einmal die Chance, neu zu arrangieren und mit den Werkzeugen und technischen Mitteln nach heutigem Stand der Kunst, neu zu mischen.

Neben den dreizehn französischen Chansons enthält das Album auch als Epilog ein vierzehntes, mit Bedacht in deutscher Sprache gesungen, in dem er erzählt, wie es zu dieser deutsch-französischen Lebensgeschichte kam, ein Lied, das den Germanisten in Frankreich Unterrichtsstoff und dem Album den Untertitel gibt: "Douce France".



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