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Bantam Rooster
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PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
Bantam Rooster's stompin' 18-cut debut, kickin' off with the ace title cut & wailin' on nonstop. This Detroit duo will melt your face into your brain & back out again.
REZENSION
Bei BANTAM ROOSTER handelt es sich gewissermaßen um die Überreste von KILL DEVIL HILL und GRAVITAR, bestehend aus T. Jackson Potter und Eric Cook, die sich 1994 in Lansing/Michigan zusammengefunden haben, um fortan in Minimalbesetzung, sprich, nur zu zweit und nur mit Gitarre, Schlagzeug und Gesang ausgerüstet, der Welt ihren sixtiesmäßigen Garagenpunk in Form von kurzen, versifften, blues- und altölverschmierten Schrottrocksongs zu bringen, mit Titeln wie "Fuck You Muh Man' oder "Shit Town' zum Beispiel. Aufgenommen wurde das Ganze dann im benachbarten Detroit in den Ghetto-Studios, wo ehedem fritierte Hühner weiterverarbeitet wurden. So wie es letztendlich klingt, müssen noch ein paar vereinzelte Federn mit aufs verstaubte Analogtape gerutscht sein: Musik als Elixier für versoffene alte Penner, die beim ersten Hahnenschrei die Kneipe verlassen und nicht mehr heim finden. Wo Euch die OBLIVIANS direkt ins Gesicht rülpsen, ziehen BANTAM ROOSTER einem von hinten eine abgebrochene Schnapspulle über die Rübe, doch man läßt sich nicht stören und säuft weiter. Lieder über Liebe mit Mundgeruch und Schweißfüßen, ein Gefühl, wie mit Henry Chinaski einen heben gehen und danach einer Katze den Schwanz abschneiden, auf dem Schrottplatz versteht sich. Ich würde diese Platte übrigens nur gebraucht kaufen, kaputt ist sie eh schon, und dann im Juni zum Konzert torkeln, wo BANTAM ROOSTER mit DM BOB & THE DEFICITS spielen werden.
Thomas Jänsch / © Intro - Musik & so
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