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Duets With Bill Stewart

Bill Carrothers
Barcode 0685738006526
CD

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PRODUKTBESCHREIBUNGEN
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Das ist wirklich neu. Was der Pianist Bill Carrothers und Namensvetter Bill Stewart auf ihrer Duo-CD zusammenzaubern, passt in kein konventionelles Raster. Die Suche nach dem ersehnten Beziehungsmuster erübrigt sich aus Mangel an Vergleichen, Fantasien berühren den individuellen Ausdruck der jungen Künstler nur am Rande: die Sensibilität und Romantik eines Brad Mehldau ließe sich auf Wunsch erahnen oder die offene Präsenz eines Jack DeJohnette.

Beide haben ihr hohes musikalisches Potenzial in der Vergangenheit bereits ausgiebig demonstriert: Blue-Note-Star Bill Stewart trommelte mit John Scofield, Pat Metheny, Charlie Haden und Chick Corea, der zwei Jahre ältere Bill Carrothers tummelte sich derweil mit Musikern wie Gary Peacock, Dewey Redman, Dave Douglas und Prince.

Dass Bill & Bill sich schon eine Ewigkeit kennen, mag zu diesem exzeptionellen Ergebnis beigetragen haben. Sicher ist jedenfalls eins: das schöpferische Zusammenspiel und die Expressivität ihrer Bilder kommen nicht von ungefähr; sie entfalten sich in einer streng vertraulichen Atmosphäre gegenseitiger Inspiration und konzentrierter Hingabe. Weite, ausdrucksstarke Impressionen, moderne Arrangements zwischen lyrischer Diatonik und gewagter Reharmonisation machen eingefleischte Standards zum unerhörten Abenteuer. Skurrile Kontraste von zart entrückter Pianistik und zeitgleicher Trommelaggression, flotte Berührungen mit abstrakten Formen, klassische Avancen und experimentelle Andeutungen mischen sich unter anschmiegsame Liebeslichter voller Farbenreichtum. Nichts ist stereotyp in dieser impulsiv gefühlsbetonten Musik, nichts, was Spannung und Direktheit der Ansprache unterbrechen könnte, und mit Sicherheit ist da kein Ton zuviel -- unbeschreibbar einmalig und einfach unglaublich. --Katharina Lohmann





REZENSION
Piano trifft Schlagzeug. Fehlt da nicht die grummelnd ordnende Autorität eines Basses? Der amerikanische Pianist Bill Carrothers und sein prominenterer Landsmann Bill Stewart treten an, uns eines Besseren zu belehren. 13-mal treffen sich die beiden zu Zwiegesprächen ganz unterschiedlicher Natur und schaffen eine Atmosphäre der gegenseitigen Achtung und des intensiven musikalischen Austausches. In der Broadway-Nummer "Alone together" übernimmt Carrothers mit zaghaft getupften Akkorden das Zepter und zaubert über gedämpft murmelnden Schlägen auf den Toms und behutsam zischelnden Beckentönen seines Kompagnons betörende Balladen-Atmosphäre, in Thelonious Monks "Off Minor" nimmt Carrothers die boppige Ornamentik seines Partners auf, um Monksche Harmonie-Kanten darüberzulegen, und in "I Apologize" sorgen die Drums für einen unwirschen Rhythmus-Teppich, den das Piano mit verbindlichen Melodielinien zu glätten versucht. Drei Beispiele, die nur einen Teil des breiten Spektrums dieser Duo-Scheibe abdecken, aber zeigen, dass sich zwei gefunden haben, die sich blind verstehen und Maßstäbe in einem Genre schaffen können, das bisher allenfalls von den Free-Jazzern in Beschlag genommen wurde.

© Jazzthing - Michael Stürm -- Jazzthing (06/00)