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Blues Funeral

Mark Lanegan Band
Barcode 0652637320220
CD

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Release Date: 06/02/2012

Edition: Album
Genre: Rock/Pop
Sub-Genre: Rock
Label: 4AD
Number of Discs: 1
Duration: 55.45 minutes

PRODUKTBESCHREIBUNGEN
KURZBESCHREIBUNG
BLUES FUNERAL is the first Mark Lanegan Band album since 2004s BUBBLEGUM. It was recorded in Hollywood, California by Alain Johannes at his 11AD Studio. The music was played by Johannes and Jack Irons with appearances from Greg Dulli, Josh Homme among others. Mark Lanegan has sung with Screaming Trees, Queens of the Stone Age, the Twilight Singers, the Gutter Twins, Soulsavers and Isobel Campbell. Features the single "Riot in My House".

MOTOR.DE
Gleichermaßen schroff und gefühlig: eine entspannte aber kraftvolle Meditation in Düsternis. Mark Lanegan mit "Blues Funeral". Mark Lanegan ist ein vielbeschäftigter Mann. Einer, der zwar in der Regel nicht im Fokus steht, aber seit den frühen Tagen mit seinen Prehype-Grunge-Helden Screaming Trees eigentlich durchweg exzellentes Ansehen genießt, ebenso für seine Aktivitäten mit der Queens Of The Stone Age-Posse oder seinen Duo-Arbeiten mit Afghan Whigs' Greg Dulli und Belle & Sebastians Isobel Campbell. Allesamt eindrucksvolle Werke sind das auf ihre Art, in denen ein Mark Lanegan mit seinem Verständnis von Desert-Songs und seiner mehr als eindrucksvollen Stimme einen ganz markanten, sehr eigenen Tonfall einzubringen vermochte. Den unter eigenem Namen zu destillieren hatte er letztmals vor acht Jahren Gelegenheit. "Bubblegum" setzte damals mit seiner kantigen Emotionalität und den gezügelt-hochenergetischen, bluesdurchtränkten Songs einen bis heute kaum verwitterten Orientierungspunkt in die Alternative-Landschaft und in Lanegans musikalische Vita. Mark Lanegan Band – "The Gravedigger's Song" Sein neues Album lässt sich indes nicht nach Kriterien eines Direktvergleichs messen, es hat sich viel zu viel getan, eine Entwicklung ist das, die nicht linear verlaufen ist, die mit zu vielen Einflüssen umzugehen hat, als dass man zurück schauen müsste. "Blues Funeral" heißt dieses Album, "The Gravediggers’s Song" ist die logische erste Auskopplung. Es sind Titel mit Ansage, es geht ums Sterben, um Krankheit, um Verlorensein. Geprägt von einem permanent schleifenden Gitarrenuntergrund und einem sich stoisch dahinschleppenden Beat, der seine synthetische Herkunft offen zu Tage trägt. Er habe viel Krautrock gehört, die deutschen Klassiker Can, Neu!, Cluster. Komponiert hat er dieses Album – so sagt er – also auch nicht auf Gitarre, sondern auf Keyboards und Drumcomputer. Es ist ein einigermaßen ungewohnter Sound im Lanegan-Kosmos, jederzeit dominiert allerdings von seiner ungeschönten Blues-Stimme, deren Kraft und Tiefe so noch weiter hervorgehoben wird; gleichzeitig dominant präsent und zurückhaltend zart. Nur selten wird Lanegan laut, wie im störrisch rollenden "Quiver Syndrome" mit seinen Sympathy-for-the-devil-Huhus oder dem schwerlastig stampfenden Kracher "Riot In My House". Meist reicht ihm ein sanft gehaltenes, verspieltes, trotz der begrenzten Bandbreite erstaunlich variables Herausgeknurre. Das trägt ihn auch mühelos über sechs Minuten äußerst simplen Beat, die schlauerweise "Ode To Sad Disco" betitelt sind, was die vorhersehbare Kritik am synthetischen Grundklangbild von vornherein aushebelt. (Nun ja, ein Floorfüller wird Mark Lanegan in diesem Leben nicht mehr, das war aber auch vorher schon klar.) Nicht immer glückt das Konzept, wie beim Schlusssong "Tiny Grain Of Truth", einer ziellos schlingernden Soundskizze voller Jahrmarktseffekthascherei. Auch melodischen Kitsch schließt das nicht unbedingt aus, wie "Harborview Hospital" beweist, dessen Hintergrundgeklingel durchaus U2- oder Coldplay-tauglich wäre, nur dass die eben keinen Mark Lanegan haben, der das mit seiner Stimme wieder aufzufangen und zu erden vermag. Aber in seiner Gesamtheit entwickelt "Blues Funeral" eine wohltuend unaufgeregte Magie von Sentimentalität, die es schafft, nicht billig melancholisch oder gar trostlos zu klingen. Mark Lanegan bietet so eine ebenso eindringliche wie erstaunlich beschwingte, mit schroffer Schönheit formulierte Meditation über Düsternis. Augsburg VÖ: 03.02.2012 Label: 4AD / Beggars Group Tracklist: 1. The Gravedigger’s Song 2. Bleeding Muddy Water 3. Gray Goes Black 4. St Louis Elegy 5. Riot In My House 6. Ode To Sad Disco 7. Phantasmagoria Blues 8. Quiver Syndrome 9. Harborview Hospital 10. Leviathan 11. Deep Black Vanishing Train 12. Tiny Grain Of Truth.

Track Listing:
1: The Gravedigger's Song
2: Bleeding Muddy Water
3: Gray Goes Black
4: St Louis Elegy
5: Riot in My House
6: Ode to Sad Disco
7: Phantasmagoria Blues
8: Quiver Syndrome
9: Harborview Hospital
10: Leviathan
11: Deep Black Vanishing Train
12: Tiny Grain of Truth