e.s.t. - Live in Stockholm
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Release Date: 17/11/2003
PRODUKTBESCHREIBUNGEN
PRODUKTBESCHREIBUNG
Stockholm, 10. Dezember 2000. Das Esbjörn Svensson Trio, besser bekannt unter dem Kürzel e.s.t., gibt im ausverkauften Rockklub "Nalen" eines seiner erinnerungswürdigsten Konzerte in seiner Heimatstadt. In beeindruckender Kombination mit Licht- und Nebeleffekten begeistert das Trio mit einem Repertoire aus seinen bereits veröffentlichten Alben u.a. "From Gagarin is Point of View", "Good Morning Susie Soho". Dieses Live-Ereignis wird mit größtem technischen Aufwand festgehalten: Acht Kameras filmen zum Teil gleichzeitig das Konzert einer einzigartigen Liveband, das jetzt auf einer ebenso einzigartigen DVD veröffentlicht wird. Das Material dieser DVD reflektiert auf bestmögliche Weise den Geist und die Energie von e.s.t.s Live-Auftritten, wie Tausende von Zuhörern sie über die Jahre erlebt haben: Musikalisch hochgradige Perfektion moderiert durch sympathische Menschlichkeit, die das Publikum zuweilen sogar zum Mitsingen von Jazz-Classics animiert. In Verbindung mit dem bereits erwähnten Lichtspektakel ist ein Konzert e.s.ts ein Erlebnis, dass es wert ist festgehalten und ergründet zu werden. Deshalb enthält die DVD neben den Konzertmitschnitten ein Interview, das während der Produktion gedreht wurde, eine umfangreiche Fotogalerie und zwei Videoclips, die für die Nutzung im Musik-TV hergestellt wurden. Darüber hinaus präsentiert e.s.t. hier erstmalig den bisher unveröffentlichten Titel "Bowling". Nachdem das aktuelle Album "Seven Days Of Falling" am 6. Oktober dieses Jahres in die TOP 100 der Media-Control-Charts auf Position 98 eingestiegen war und die Band gerade ihre erfolgreichste Konzerttour in Deutschland abgeschlossen haben, sind diese Stunden ein absolutes Muss für alle e.s.t. Fans - denn nur ein perfektes Medium wie die DVD lässt Sie die Luft eines e.s.t. Ihrem Wohnzimmer atmen. Diese DVD ist ein absolutes MUSS für alle e.s.t. Fans!
Tracklist:
01 Good Morning Susie Soho
02 From Gagarin is Point of View
03 Definition of a Dog
04 Face of Love
05 Bowling
06 Dodge the Dodo
07 Round Midnight
08 Bemsha Swing
Bonusmaterial:
Photogalerie; Interview; Videoclips; Discography;
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Ein zahlreiches Publikum raunt, der Bühenboden torkelt grobkörnig aus dem Monitor, ein paar Kabel, dann Applaus und da steht es, das Esbjörn Svensson Trio in all seiner schlichten Größe. Dan Berglunds notorischer Wah-Wah-Kontrabass schleppt den Groove an, Drummer Magnus Öström mischt sich darunter, der Bandleader am Klavier ist von der ersten Sekunde an, mit dem ersten Ton eins mit seinem Instrument. Und dann rollt "Goodbye Susie Soho", der Opener von Live In Stockholm, im Dezember 2000 dort im ausverkauften Nalen Club mitgeschnitten.
Ansprechend und modern in Szene gesetzt: Auf- und Abblenden bei Balladen, schnelle Schnitte in den Uptempos, zweigeteilter Bildschirm, spezielle Blickwinkel, hier funktioniert das Visuelle als perfekter Rahmen, der, selbst schön gestaltet und anzusehen, niemals das Bild ist. Das bleibt die Musik dieses derzeit (auch in puncto Erfolg) unvergleichlichen Ensembles, das Material der drei Studioalben From Gagarin's Point Of View, Good Morning Susie Soho und EST Plays Monk, das mitunter Publikumsreaktionen auslöst, deren Direktheit man eher von Rockkonzerten kennt.
Jazz nach E.S.T. ist menschlich; die spirituelle Subtextur ist deutlich spürbar, aber es wird mit ebenso viel Inbrunst geschwitzt. Das Rezept ist, wie so oft, einfach: Es gibt keine. Die Band spielt, was sie mag und kann und kümmert sich nicht um Etiketten und Etikette. Das viertelstündige Interview (eins der Extra-Features neben zwei Video-Clips und tönender Diskografie) könnte sich dahingehend als harte Nuss für den puristischen Jazzkenner erweisen, wenn Svensson von Bill Haley schwärmt und Schlagzeuger Öström konstatiert, das jeder Rhythmus gleich schwer zu spielen ist, ob Madonna oder Monk, wenn man es gut machen will. Die virtuose Unbedenklichkeit, mit der das Trio am Schluss des Konzerts Thelonious Monks Klassiker "Bemsha Swing" beharrlich gefühlvoll mit Drum'n'Bass penetriert, würde dem Komponisten vermutlich selbst gefallen. --Rolf Jäger