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MTV Unplugged

Mando Diao
Barcode 0602527548517
CD

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Release Date: 10/12/2010

Genre: Pop
Sub-Genre: Pop
Label: Vertigo Berlin (Universal Music)
Number of Discs: 2

PRODUKTBESCHREIBUNGEN
MOTOR.DE
Auch wenn Mando Diao in punkto verkaufter Einheiten auf eine stetig steilere Karriere zurückblicken können - leicht hatten und haben sie es bis heute nicht.

Während die Fan-Massen, vorzugsweise das weibliche Geschlecht, überall zu ihren Konzerten strömen und jede neue Scheibe der Band anbeten, belächeln (Musik-)Kritiker jene Mando-Mania zumeist als Backfisch-Phänomen. Völlig zu Unrecht. Denn losgelöst von Kreisch-Chören und Heulkrampf-Schüben ist jedes Mando Diao-Album Beweis für songwriterische Substanz, Rockgeschichts-Recherche und Hit-Handwerk, wie man es scheinbar nur in Schweden so perfekt zu beherrschen lernt.

Nun legt die einstige Garagen-Band also ihre erste akustische Werkschau in Form eines MTV Unplugged-Konzertmitschnitts vor, die neben der normalen Variante auch als Doppel-CD-Ausgabe mit dem kompletten Set des Abends erscheint. Der Untertitel "Above And Beyond" passt dabei ausgezeichnet ins Bild. Anstatt sich nur erfolgsverwöhnt der zahlreichen Repertoire-Standards zu bedienen, die auch bei einer regulären Show zum Programm gehören, greifen Mando Diao etwas tiefer in die Track-Trickkiste.

So wird nonchalant eine Bonus-Runde aus der "Hurricane Bar" ("Your Lover's Nerve") spendiert, EP-Material wie das mit Mundharmonika und Americana-Anstrich schon in Dylan und Neil Young-Sphären stoßende "How We Walk" kredenzt, oder gar in noch entlegeneren Perlentaucher-Gewässern gefischt. Die ungeschriebene Grundregel einer gelungenen Unplugged-Session beherzigen die sie mit Pop-Professionialität und dem gleichen Engagement: Arrangement-Abwechslung ist alles. Da wird der ursprünglich nächtliche Tanzflächen-Feger "Dance With Somebody" zum anfänglich wehmütigen Katerfrühstück mit finaler Tempo-und Streicher-Steigerung. "Mr. Moon" vom Debüt "Bring'Em In" glänzt auf halber Fahrt mit Lagerfeuer-Zurückhaltung. Und wenn beim lasziven "High Heels" der Sexfaktor in der Stimme von Sänger Gustaf Norén noch um eine weibliche in Form von Schauspielerin und Sängerin Juliette Lewis ergänzt wird, könnten vielleicht auch mal die Jungs kreischen.

Einen weiteren starken Gastauftritt liefert dazu noch The Kinks-Kopf Ray Davies, der mit der Cover-Kollaboration von "Victoria" dann noch höchstpersönlich Mando Diaos Alters-Adelung vollzieht. Dabei haben sowohl Material als auch Darbietung solche Gaststar-Krönungen längst nicht mehr nötig. Vorausgesetzt, man blendet die Hintergrundgeräusche aus und konzentriert sich auf das Wesentliche, die Musik.