La Dolores
Tomas Breton
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PRODUKTBESCHREIBUNGEN
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Tomás Brétons La Dolores aus dem Jahre 1895 (in der alle männliche Gestalten die Heldin Dolores lieben, die in einem Gasthaus arbeitet) ist eine opera espagnola -- eine ausgewachsene Oper, keine Zarzuela -- und ihre Handlung, Figuren, Stimmung und Musik können zu keinem anderen Land gehören als Spanien. Brétons musikalisches Idiom ist die Spätromantik, und er ist ein ausgezeichneter Komponist. Die Akte dieser Oper steigern sich mit reger Intensität, und Bréton behält das Lokalkolorit vom Anfang bis zum Ende durch Tänze und Rhythmen bei, die ganz besonders spanisch daherkommen.
Elisabete Matos ist gewiss eine ausgezeichnete Sängerin, aber da es so leicht fällt, sich in Dolores zu verlieben, sollte ihre Stimme entsprechend sein -- der Rolle hätte die Mischung aus Erdigkeit und Reinheit einer Victoria de los Angeles gut gestanden. Die Nebenrollen sind gut -- wenn auch gelegentlich nicht ganz passend -- besetzt. Zweiter Tenor Tito Beltrán macht das Beste aus der Rolle des Celemin, aber die Traumrolle ging an Plácido Domingo, der in Stimme und Haltung in guter, leidenschaftlicher Verfassung ist. Antonio Ros-Marbá leitet eine lebhafte, völlig idiomatische Aufführung. Dies ist eine würdige Ergänzung zum Katalog. --Robert Levine