{"product_id":"9340650008461-streets-computers-and-blues","title":"Computers \u0026 Blues","description":"\u003cmeta content=\"text\/html; charset=utf-8\" http-equiv=\"Content-Type\"\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN \u003cbr\u003e MOTOR.DE \u003cbr\u003e Durchwachsener Abschied mit Rückkehr zu den Wurzeln und einigen guten Momenten. Es soll sein letztes Album sein, hat Mike Skinner vorab verkündet, zumindest unter dem Namen The Streets, mit dem er vor neun Jahren schlagartig berühmt wurde. Als authentischste Stimme der britischen Jugend- und Clubkultur wurde er angesehen, erzählte auf „Original Pirate Material“ mit seiner faszinierend lässigen Singsang-Stimme Geschichten von der Straße und aus dem Club, unterlegt mit spröden Garage Beats. Danach kamen drei weitere Alben, die nie mehr an die naive Brillanz des Debüts heranreichen konnten. Das gilt natürlich auch für „Computer And Blues“, auch wenn Mike Skinner hier wieder versucht, den Zirkel zum Charme der Anfangsjahre zu schlagen. Es sind wieder die Alltagserfahrungen, von denen er erzählt, er kann das immer noch verdammt gut, entwickelt diesen sehr eigenen Flow, dem man sich nicht entziehen kann. Und er findet in seinen guten Momenten immer noch Formulierungen, die aufhorchen lassen, die sich festsetzen ob ihrer schlichten Wahrhaftigkeit. Es gibt einige dieser guten Momente auf „Computer And Blues“, das einen angesichts des arg durchwachsenen Gesamtwerkes letzten Endes versöhnlich zurücklässt und doch vor Augen führt, dass die Ära The Streets unwiederbringlich vorbei ist. The Streets waren eben doch nicht die damals vom NME postulierte „Zukunft der Dance Music“, die Räder haben sich sehr viel schneller weitergedreht, von Garage redet heute kein Mensch mehr und der Streets-Sound wirkt schon heute verblüffend anachronistisch, besonders, wenn er sich betont electro-scheppernd gibt wie im Intro „Outside Inside“ oder sich – wie bei der Singleauskopplung „Going Through Hell“ als stumpf dröhnende Rave-Hymne geriert und dem immer mal wieder erhobenen Vorwurf der Prolligkeit Recht gibt. Gut ist Skinner, wenn er die Effekte zurückschraubt und seine Geschichten wirken lässt, begleitet von einem simplen vor sich hin stolpernden Beat und vielleicht einem Gitarren-Loop. Dann nimmt man ihm auch die ganz nah am Wasser gebauten Tracks ab, die fehlenden Berührungsängste zum Herzschmerz-Kitsch waren ja schon immer seine eigentümliche Stärke. „You're only a 100 pixels on a scan“ sinniert er in „Blip On A Screen“ über seinen noch ungeborenen Sohn, „We can never be friends“ ist das Fazit einer bitteren Ballade, die er auch noch mit einer extragniedelnden „wheeping“ Gitarre unterlegt. Ein anständiger Abschied ist „Computer And Blues“, das muss man anerkennen. Aber er hätte auch nicht später kommen dürfen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Rarewaves","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":41829629395041,"sku":"9340650008461","price":4.49,"currency_code":"GBP","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0092\/7504\/8033\/files\/orig_12778656_7202909_20241016093935.jpg?v=1729150986","url":"https:\/\/www.rarewaves.com\/products\/9340650008461-streets-computers-and-blues","provider":"Rarewaves.com","version":"1.0","type":"link"}