{"product_id":"9002723130294-charles-gounod-mess-solennell-de-sainte-cecile","title":"Cäcilienmesse","description":"\u003cmeta content=\"text\/html; charset=utf-8\" http-equiv=\"Content-Type\"\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN \u003cbr\u003e AMAZON \u003cbr\u003e Elmar Schloter, langjähriger Leiter des Kirchenchors der Münchner St.-Michaels-Kirche und bekannter Organist, gab im Jahre 1982 seine aus eigener kirchenmusikalischer Praxis entstandene Einrichtung der Messe solenelle de Sainte-Cécile von Charles Gounod heraus. Ziel war es, das 1855 entstandene Stück, beliebt wegen seiner \"schlichten und einprägsamen Melodik\" bei gleichzeitiger \"majestätischer Klangentfaltung\", möglichst vielen Chören für die eigene Einstudierung zugänglich zu machen. 1986 lieferte Schloter dann mit Chor und Orchester von St. Michael und in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk eine Aufnahme seiner Einrichtung nach.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Leider ist diese Aufnahme nicht dazu angetan, andere Kirchenmusiker zu ermutigen, das Werk auf ihr Programm zu setzen, denn sie ist eine eindrucksvolle Demonstration der Schwierigkeiten, die ein Ensemble mit diesem so klar und überschaubar wirkenden Werk haben kann. Bereits im Kyrie sind bei vielen der exponierten Chorstellen die Stimmen einzelner, besonders engagierter Sänger herauszuhören, und auch Intonationsprobleme trüben das Bild. Beim Eintritt des Solistenterzetts verbessert sich der Eindruck nicht, denn auch hier sind Interpretation und Zusammenklang geprägt von den technischen Problemen der Einzelnen: Matt und müde klingt der Bassist Matthias Pleis, und die Sopranistin Hisa Fukuda vermag lange Töne lediglich durch monotones Vibrato zu gestalten. Friedrich Lenz, der Tenorsolist, muss bei hohen Noten ohne Rücksicht auf den musikalischen Zusammenhang gewaltig an Lautstärke zulegen, um hinaufzugelangen, was später im Sanctus noch deutlicher wird: Ein hohes a, in der Schloterschen Partitur mit piano bezeichnet, wird in angespanntem Forte attackiert.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Im Credo demonstriert das Solistenterzett, wie man innerhalb dreier musikalisch völlig unproblematischer Takte intonatorisch völlig in den Wald geraten kann, trotz dezenter Unterstützung durch die Orgel -- eine Maßnahme, die durch das Fehlen in der Partitur Schloters als Notbehelf entlarvt wird. Insgesamt fällt auf, dass die große dynamische Spannweite der Partitur, die vom vierfachen (!) piano bis zum dreifachen forte reicht, keineswegs verwirklicht werden konnte. Gerade die Interpretation eines so schlichten Werks wie der Cäcilienmesse erfordert offensichtlich ein Höchstmaß an Disziplin, Chorkultur und technischer wie musikalischer Souveränität aller Mitwirkenden, um nicht in bedauerlicher Diskrepanz zwischen Engagement und Ergebnis zu verbleiben. --Michael Wersin\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Rarewaves","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":41772171984993,"sku":"9002723130294","price":25.52,"currency_code":"GBP","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0092\/7504\/8033\/files\/orig_12662253_1314160.jpg?v=1723133836","url":"https:\/\/www.rarewaves.com\/products\/9002723130294-charles-gounod-mess-solennell-de-sainte-cecile","provider":"Rarewaves.com","version":"1.0","type":"link"}