{"product_id":"5413356451221-everything","title":"+Everything","description":"\u003cmeta content=\"text\/html; charset=utf-8\" http-equiv=\"Content-Type\"\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN  Ein bunter Hund, dieser Tim Hutton, auch, wenn sein Debüt-Album sich oberflächlich nicht im geringsten danach anhört. Hutton, dem einen oder anderen vielleicht bekannt aus seiner Arbeit mit den Soul Ascendants, Dee-Lites Lady Miss Kier oder dem Projekt Vulva, spielt Gitarre, Schlagzeug, Klavier, Trompete, und auch die Arbeit mit der modernen Elektronik ist ihm alles andere als fremd. Vor allem aber ist Tim Hutton Sänger, ernsthaft, leidenschaftlich, einer, der sich reinkniet, auf den \"the singer not the song\" nicht zutrifft, denn auch als Songschreiber ist ihm nichts egal.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Andererseits bedeutet ihm die Stimme definitiv mehr als nur Transportmittel von Wort und Note. Ausdruck ist, worum es geht, und authentisch muss es sein. Und ist es wohl auch, denn seine Alltagsgeschichten, Momentaufnahmen, Reflektionen nimmt man ihm gut und gern ab. In Stimme und Attitüde durchaus mit Jay Jay Johanson vergleichbar, ist Hutton deutlich maskuliner, handfester, weniger in Schönheit leidend, und irgendwo im Zentrum seines Tuns glimmt ein ganz klein wenig Wahnsinn.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Tim hat den städtischen Blues im Gemüt, den englischen Folk im Blut, versetzt das gern auch mal mit ganz leichter Funkyness, wird in bittersüßen Akkorden melancholisch wie Lennon in der mittleren Beatles-Ära, ist gleichermaßen klar wie Stephen Duffy und schein-verhuscht wie Nick Drake. Everything ist modern im Sinne von zeitlos und vermittelt das Bild eines jungen Mannes, der weiß, dass er das nicht ewig bleiben wird. Und das zumindest als Künstler auch nicht muss. --Rolf Jäger\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e REZENSION \u003cbr\u003e Der Londoner Tim Hutton hat eine bewegte Vergangenheit: Mit der Band Vulva spielte er experimentellen Techno, er war ebenso Mitglied der Backing-Band von Ex-Dee-Lite-Sängerin Lady Miss Kier wie des Rock'n'Roll-Zirkus Porno For Pyros, und im letzten Jahr hat er unter dem Projektnamen Soul Ascendants mit \"Variations\" ein exzellentes House-Album auf Nuphonic veröffentlicht, bei dem - so informiert uns das Promo-Blatt der Plattenfirma kenntnisreich - unter anderem der \"legendäre Fela Keti' Schlagzeuger Tim Allen\" (sic!) mitwirkte. Von einer ganz anderen Seite zeigt sich Hutton nun auf seiner ersten Solo-Platte: \"Everything\" markiert so etwas wie die Rückkehr des Singer\/Songwritertums mit neuen Mitteln. Strukturell sind die Songs klassische Balladen, die zuweilen an 40er-Jahre-Standards, dann wieder an Chet Baker oder auch an Elvis Costello erinnern. Einen ungewöhnlichen Twist bekommen sie durch die Instrumentierung: Zu akustischen Gitarren und Streichern gesellen sich düstere Downbeats. TripHop sollte man dies aber nicht nennen, denn Huttons Ausgangspunkt ist nicht der Groove: Die Songs wurden zur Gitarre geschrieben - und nachträglich mit Beats versehen. Dass Tim Hutton kein großartiger Sänger ist, ist durchaus nicht von Nachteil: Seine fragile, brüchige Stimme passt ganz im Gegenteil perfekt zu den sensiblen und melancholischen Songs. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e© Jazz thing - Guido Halfmann -- Jazz thing (11\/00)\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSongwriter haben es bekanntlich schwer - nicht nur, weil sie fast immer davon singen müssen, was sie alles gesehen und erlebt haben, was ihnen also die Laune verdorben und die Leichtigkeit genommen hat, sondern auch, weil sie für dieses Programm selten über einen amtlichen Rock\/Electro\/Dancefloor\/etc.-Sound verfügen, der die eigenen Verletzlichkeiten so'n bisschen überpowern würde. Aber so soll es ja auch sein, und einen guten Songwriter erkennt man meistens daran, dass er stets einen souveränen Weg aus diesem Dilemma findet. Tim Hutton zum Beispiel. Beginnt seine Platte mit den Worten \"I've been a fool, I stood around and I did oh so cool\" und wirft doch die ganze Zeit coole, elektronisch gefärbte, gitarrig-gereifte Mitwipp-Songs aus. Melodisch und scheinbar mühelos, sophisticated und bodenständig zugleich singt er von Traumata, Trance und Glanzmomenten der Liebe. Und wenn sich einer vorwurfsvoll in Anklagen über die eigene Verlogen- und Verlorenheit steigert, muss man einfach hinhören. Zumal Tim Hutton eine schmeichelnde Stimme mit souligem Einschlag hat, die mal an Paul Weller, mal an die dandyeske Gesangskunst britischer Indie-Schmacht-\"Popper\" irgendwo zwischen Momus und Divine Comedy erinnert. Und auch an klassische Seventies-Songwriter. Obwohl auch Bläser und Geigen die souveräne Selbstinszenierung unterstreichen, stürzt das Werk fast nie ab in Pathos oder Betulichkeit. Und das will was heißen. Zehn Songs für die Zeit zwischen Mitternacht und Morgen, wenn Dunkelkeit, Nebel oder Tau über den Häusern und auf den Blättern liegen. Blödsinn, was sag' ich da, zehn Songs für den ganzen Tag. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e Kerstin Grether \/ Intro - Musik \u0026amp; so \u003cbr\u003emehr unter www.intro.de -- INTRO\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Rarewaves","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":55586314158454,"sku":"5413356451221","price":5.82,"currency_code":"GBP","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0092\/7504\/8033\/files\/stand_10705037_1_jpg.jpg?v=1746203639","url":"https:\/\/www.rarewaves.com\/products\/5413356451221-everything","provider":"Rarewaves.com","version":"1.0","type":"link"}