{"product_id":"0600753149522-mondays-ghost","title":"Monday's Ghost","description":"\u003cmeta content=\"text\/html; charset=utf-8\" http-equiv=\"Content-Type\"\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePRODUKTBESCHREIBUNGEN \u003cbr\u003e MOTOR.DE \u003cbr\u003e Die schweizer Wunderstimme Sophie Hunger changiert auf „Monday’s Ghost“ eindrucksvoll zwischen amerikanischem Singer\/Songwritertum und anspruchsvollem Jazz-Pop.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDas Klischee des wortkargen, aber genialen Musikers scheint in unserer pop-affinen Zeit anachronistisch und kontraproduktiv. Wie will man schließlich Platten verkaufen, wenn man sich der Presse verweigert? In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehsender SF 1 sträubt sich Sängerin Sophie Hunger vor Erklärungen gegenüber der Journalistin („Singen tu i scho gern, Sagen tu i net so gern“) und fängt lieber an zu singen. Ein Konzept, das aufzugehen scheint. „Monday’s Ghost“ heißt nun ihre erste offizielle Veröffentlichung und schielt gleichermaßen auf die Chartsspitze, wie auf angesagte Jazz-Festivals.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDabei vermeidet die Musik der Autodidaktin gängige Bar-Jazz-Langeweile à la Norah Jones, ist mal sphärisch und mal temporeich und überzeugt durch eine organische, warme Soundästhetik. Zugleich hängt ihr eine sehr leichte Konsumierbarkeit an, sie bietet trotz harmonischer Komplexität eingängige Melodien und Hooklines. Getragen durch die kraftvolle, rauchig-samtene Stimme von Sophie Hunger und ihres Gitarren- und Klavierspiels, werden die Stücke gern mal mit fluffig-süffisantem Posaunenspiel oder Vibraphon ergänzt, gelegentlich auch von reduziertem Schlagwerk unterstützt. Die Ballade „Rise and Fall“, einer der Höhepunkte des Albums, beginnt mit sanftem Klavier- und Cellospiel und bäumt sich ab der Hälfte der Spielzeit zu einem ruhelosen orchestralem Inferno auf. Mit dem Titelstück „Monday’s Ghost“ und „Drain Pipes“ sind noch zwei weitere so großartige Werkminiaturen enthalten.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eEs geht aber auch simpler, wie im herausstechend-intimen „Walzer für Niemand“. Mit diesem einzigen in deutscher Sprache gesungenen Song zeigt die 26-jährige deutliches Gespür für lyrischen Minimalismus und kompakte Form. Das wirft die Frage auf, warum sie nicht öfter in der Muttersprache singt und textet. Ist es die Platzierung auf dem internationalen Markt, oder Selbstschutz aus Interpretationsangst, die die die sonst in Englisch gehaltenen Stücke der Sängerin bieten? Vielleicht im Fall von Sophie Hunger auch die Verbeugung vor den großen Sängerinnen und Songwriterinnen des englisch-sprachigen Raumes. An Joan Baez oder Joni Mitchell erinnert ihr Gesangsstil zu Weilen, an den rockigeren Stellen des Albums vor allem an Deborah Anne Dyer alias Skin (ehemals Skunk Anansie). In der Schweiz konnte Hunger mit dieser Mischung schon die Charts erobern, was überrascht und erfreut ob so eines musikalischen Anspruches. Ob Deutschland ähnlich hoffen darf? Wir warten es ab und ziehen in der Zwischenzeit den Hut vor Talent und Könnerschaft Sophie Hungers.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Rarewaves","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":31799681679457,"sku":"0600753149522","price":17.98,"currency_code":"GBP","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0092\/7504\/8033\/files\/orig_267219_1828731_20250321073018.jpg?v=1742592862","url":"https:\/\/www.rarewaves.com\/products\/0600753149522-mondays-ghost","provider":"Rarewaves.com","version":"1.0","type":"link"}